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Angaben zur Story

Autor: -Kate-
E-Mail: angel_kate@gmx.de
Altersfreigabe: PG-13
Teil: Kapitel 7
Spoiler: keine
Inhalt: Lest selbst... ;)
Genre: Drama
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Sharmen
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television show "The L Word". It all belongs to the writers and of course Showtime.

Separated - Teil 7

Ich stand in dem Raum, der in ein schummriges Licht getaucht war. Vor dem Bett, in dem sie lag. Bekleidet mit einem dunkelroten Negligé.

Sie sah mich eindringlich an.

„Shane, warum hast du mich denn so lange warten lassen?“

Ich konnte ihr nicht in die Augen sehen.

„Sag schon, du Schlange, sag es ihr“, mischte sich Bonny ein und schubste mich leicht.

„Na na, Bonny, nicht so grob. Schließlich brauche ich die Schlange, wie du sie nennst, noch.“

Dann wendete sie sich an mich. „Hast du etwa jemanden kennengelernt? Eine Frau?“

Wieder konnte ich sie nicht ansehen. Konnte nicht lügen. Ich war eine schlechte Lügnerin.

„Ja, das hat sie, Madam. Ihr Name ist Carmen.“

„Ich will es von Shane hören, Bonny.“

Ich sagte nichts.

„Nun, Shane? Ich höre.“

Bonny schlug mir mit etwas Hartem in den Rücken. Ich schrie leicht auf und sah, dass es sich bei dem harten Gegenstand um eine Pistole handelte. Meine Angst wurde größer, doch ich konnte mich jetzt nicht geschlagen geben. Das schuldete ich Carmen.

„Mach deinen Mund auf“, schrie mir Bonny ins Ohr.

Ich zögerte noch kurz, doch schließlich fing ich an zu reden.

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Vielleicht war es damals mein größter Fehler, dass ich angefangen habe, von Carmen zu erzählen. Doch was hätte ich tun sollen? Sie wussten es ohnehin, ich hatte keine Chance.

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„So so… Die unantastbare Shane hat sich also in eine Frau verguckt? Wie konnte das nur passieren?“

Ich schwieg.

„Sag mir Shane, wie? Bin ich dir nicht gut genug?“

„Was erwartet ihr von mir? Ihr erpresst mich, behandelt mich fast wie eine Gefangene, wie einen Untertanen. Soll ich mir das ewig gefallen lassen? Nein, nicht mit mir. Ich werde jetzt gehen.“

Ich drehte mich um und wollte den Raum verlassen, als ich plötzlich das Klickgeräusch hörte. Sofort blieb ich stehen.

„Daraus wird wohl nichts.“

Ich spürte den Revolver im Nacken.

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Nie werde ich diesen Moment vergessen, er ist in meiner Erinnerung tief verankert. Noch heute kann ich jedes Detail abrufen. Noch heute habe ich alles genau vor Augen.

Ich dachte damals wirklich, er würde abdrücken. Ich habe mich im Grab gesehen, mit einem Loch im Hinterkopf. Doch so weit kam es nicht.

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„Lass das, Bonny.“

„Aber Madam, sie verweigert ihre Arbeit und will gehen. Wir müssen sie zur Vernunft bringen.“

Er senkte die Waffe und ich atmete auf.

„Sie wird selbst zur Vernunft kommen. Lass ihr etwas Zeit. Shane? Ich will, dass du morgen Abend um acht hierher kommst, hast du mich verstanden?“

Ich schwieg.

„Hast du mich verstanden Shane?“

„Ja, Cherie.“

„Gut, Bonny wird dich hinaus begleiten.“