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Angaben zur Story

Autor: -Kate-
E-Mail: angel_kate@gmx.de
Altersfreigabe: PG-13
Teil: Kapitel 3
Spoiler: keine
Inhalt: Lest selbst... ;)
Genre: Drama
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Sharmen
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television show "The L Word". It all belongs to the writers and of course Showtime.

Separated - Teil 3

„Shane, Shane, Shane“, lachte Alice, als ich zurück an den Tisch kam. „Du findest sie also nur hübsch?“

„Ich habe ihr ein Bier gebracht, das heißt gar nichts.“

Alice wusste genau, dass es anders war. Und die anderen am Tisch offensichtlich auch. Ich sagte nichts mehr dazu.

Ich sah auf die Uhr. Ich hatte noch eine gute Stunde, bevor ich aufbrechen musste und allein der Gedanke daran ließ mich erzittern. Ich verstand einfach nicht, wie es dazu kommen konnte.

Alice holte mich aus meinen Gedanken.

„Shane, dein Mädchen kommt.“

„Mein wa-“.

„Hi Shane.“

Ich drehte mich um. Da war Carmen.

„Hey. Was machst du hier? Ich dachte, du bist hier, um Musik aufzulegen?“

„Aber nicht acht Stunden am Stück. Ich mache gerade Pause, mein Kumpel Wayne macht für mich weiter.“

Ich lächelte. Dann beugte sie sich zu mir herunter und flüsterte mir ins Ohr, „Lass uns woanders hingehen“, und sah mich lustvoll an.

Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Ich stand auf.

„Leute, ich bin mal weg.“

Die anderen, die die Szene natürlich aufmerksam verfolgt hatten, warfen mir vielsagende Blicke zu.

„Na klar Shane, geh schon“, sagte Alice und kicherte.

Ich nahm Carmen an der Hand und führte sie hinaus.

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Meine Freunde dachten damals natürlich, dass es so wie immer sein wird. Ich schlafe mit Carmen, verbringe die Nacht mit ihr und mache mich dann aus dem Staub.

Aber dieses Mal war es anders. Carmen war anders als alle anderen Frauen, die mir bisher begegnet waren. Sie hat eine ungeheure Faszination auf mich ausgeübt.

An dem Abend habe ich mich in sie verliebt. Und ich liebe sie immer noch. Und das, obwohl sie so weit weg ist. Ich weiß nicht einmal, wo genau sie ist. Doch was ich weiß, ist, dass die Zeit, die ich mit ihr verbracht habe, einfach wundervoll war.

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Wir stiegen in meinen Jeep und ich fuhr aus der Stadt in die Nähe eines etwas abgelegenen Waldstücks.

Dort angekommen, hielten wir es nicht mehr länger aus und fielen übereinander her.

Sie zog mich auf die hintere Sitzbank und fing an, mich zu küssen und mich auszuziehen. Ich tat dasselbe. Ich konnte ihr einfach nicht widerstehen. Als wir beide nackt waren, streichelte sie mir zärtlich über meinen ganzen Körper. Noch nie bin ich von einer Frau so berührt worden. Als sie mit ihren Fingern in mich eindrang, konnte ich deutlich die Elektrizität spüren, die Spannung, die sich zwischen uns aufgebaut hat.

Als ich zu meinem Höhepunkt kam, schrie ich meine Freude lautstark heraus. Ich war froh, dass mich niemand hören konnte. Niemand außer Carmen.

Was war das nur für eine Frau? Nie zuvor hatte ich jemanden so an mich heran gelassen. Da war eine gewisse Vertrautheit zwischen uns, eine Verbindung, die meinerseits noch nie zu einem Menschen so stark war wie zu Carmen.

Ich lag ich in ihren Armen und fühlte mich so sicher. So geborgen. Ich fragte mich, warum.

„Erzähl mir etwas über dich“, sagte sie plötzlich.

„Über mich gibt es nicht viel zu erzählen. Meine Eltern kenne ich nicht, ich bin in einem Waisenhaus aufgewachsen. Ich war außerdem in verschiedenen Pflegefamilien, doch irgendwann bin ich ausgerissen, um mein eigenes Leben zu leben.“

„Wie sah dein Leben dann aus?“

„Ich bin nicht stolz darauf, was passiert ist. Ich wollte das nicht, und doch habe ich zu der Zeit einfach keine andere Möglichkeit gesehen.“

Sie schmiegte sich fester an mich und erneut überkam mich diese Vertrautheit zwischen uns. Ich fragte mich, warum ich ihr das alles erzähle, wo ich es sonst immer vermieden habe, jemandem nur das kleinste Detail aus meinem Leben zu verraten. In diesem Moment fiel es mir so leicht.

„Ich war anschaffen. Auf dem Santa Monica Boulevard.“