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Angaben zur Story

Autor: bitch
E-Mail: bitch1971@web.de
Altersfreigabe: NC-17
Teil: 5. Teil
Spoiler: Ende Staffel 4 und der Rest reine Fiction
Inhalt: Lest selbst!
Genre: Romantik
Hauptcharaktere/Paar: Bette/Tina
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television show "The L Word". It all belongs to the writers and of course Showtime.

I still love you

Ich springe von dem Traktor herunter und Jodie kommt langsam auf mich zu. Mir schnürt es die Kehle zu und mein Herz schlägt rasend schnell. Mir fallen Tinas Worte von letzter Nacht wieder ein, doch ich brauche sie nicht. Jodies Lippen berühren meine und ihr Kuss spottet jeder Beschreibung. Die Leute um uns herum werden unwichtig, nur die Gewissheit, Jodie ganz nah zu spüren, zählt noch für mich.

Eine Stunde später, Jodie und ich stehen uns in ihrem Apartment gegenüber. Schweigen, nur ihr Lächeln und ihr Blick verraten, was auch ich gerade denke. Schritt für Schritt nähern wir uns einander. Gleichzeitig greifen wir nach der Hand der anderen und unsere Finger verschlingen sich ineinander. Ich ziehe Jodie ganz nah an mich heran. Sie lächelt zaghaft und ich bedecke ihren Mund mit meinen Lippen. Automatisch schließen sich meine Augen und wir genießen den Kampf unserer Zungen, als plötzlich Tinas Gesicht vor meinem geistigen Auge erscheint. Ich reiße die Augen auf und blicke direkt in Jodies hinein. Sie löst sich von mir und sieht mich irritiert an. Anscheinend verraten mich meine Augen gerade. Gerade als sie beginnt, ihre Hände in Gebärdensprache zu bewegen, ziehe ich sie erneut eng an mich und bedecke ihren Hals mit Küssen. Kuss für Kuss stelle ich mich hinter sie. Genießerisch legt Jodie ihren Kopf zurück. Meine Hände liegen auf ihren Schultern, ich beginne sie leicht zu massieren. Nach kurzer Zeit wandern meine Hände an ihren Armen entlang und meine Zähne graben sich zärtlich in ihre Schultern. Ich greife nach dem Bund ihres Shirts und ziehe es ihr langsam über den Kopf. Ich schlinge die Arme um sie und sauge ihren Duft in mich auf. Wir verharren einen Augenblick lang so. Jodie dreht sich zu mir um und knöpft mir die Jacke auf. Ihre Hände scheinen zu zittern. Sie schiebt sie mir von den Schultern, um gleich danach mein Shirt folgen zu lassen. Mit ihren Fingern streicht sie leicht über meine Haut. Ich kann sie kaum spüren und doch läuft mir ein Schauer über den Rücken. Wir küssen uns leidenschaftlich als wir unsere Hosen öffnen. Fast gleichzeitig fallen sie zu Boden. Sofort lässt Jodie ihre Hände erneut über meinen Körper wandern, doch diesmal sind sie fordernder. Suchend sehe ich mich dabei im Zimmer um. Lächelnd folgt Jodie meinem Blick, nimmt meine Hand und zieht mich hinter sich her. Sie öffnet die dem Eingang gegenüber liegende Tür. Genau hierher wollte ich, geht es mir durch den Kopf, als erneut ein Bild aus meiner Vergangenheit durch meinen Kopf jagt. Und wieder spielt Tina eine entscheidende Rolle dabei. Um den Gedanken endgültig los zu werden, halte ich Jodie am Arm zurück. Sie dreht sich zu mir um und ich lege gleich darauf meine Hand in ihren Nacken, um sie fordernd zu küssen. Genauso fordernd kommt ihr Kuss zurück. Erregt stolpern wir umher und fallen letztendlich auf ihr Bett. Mit strahlenden Augen sieht sie mich an, als ihre Finger meinen BH-Träger von der Schulter schieben. Anschließend bedeckt sie die Stelle mit einem Kuss. Gleich darauf schiebt sie auch den zweiten hinunter und auch dort küsst sie mich. Jede einzelne ihrer sanften Berührungen genießend, lege ich mich auf den Rücken. Jodie legt sich auf mich. Ihre Lippen wandern über meinen Körper und bleiben auf meinem Dekolletee liegen. Unterdessen haben ihre Finger meinen BH-Verschluss geöffnet. Ganz leicht knetet sie mit ihren Händen meine Brüste. Ich drücke ihr meinen Körper lustvoll entgegen und aus meiner Kehle entschwinden kleine Seufzer. Jodie schiebt, auf beiden Seiten gleichzeitig, den Stoff von meinen Brüsten, um abwechselnd an meinen Knospen zu saugen. Ihre Zunge wandert von meinen Brüsten zu meinem Bauchnabel und dann zu meiner Scham. Erregt von ihrer Zärtlichkeit wühle ich durch ihr Haar. Ihr heißer Atem dringt unaufhaltsam durch meinen Slip. Meine Erregung und somit mein Verlangen nach ihr wird immer größer. Jodies Hände greifen nach meinem Slip und ziehen ihn von meinen Beinen. Sie kniet sich vor mich und entledigt sich fast im Zeitlupentempo ihrer restlichen Sachen. „Komm zu mir.“, hauche ich ihr mit ausgestreckten Armen entgegen. Vorsichtig legt sie ihren Körper auf meinen. Unsere Zungen beginnen miteinander zu spielen. Währenddessen fahre ich mit meinen Fingernägeln über Jodies Rücken. Ich spüre den Schauer, der sie dabei überkommt. Zur gleichen Zeit drückt Jodie ihren Oberschenkel gegen mein Lustzentrum. Durch leichte Bewegungen meines Beckens reibe ich mich lustvoll an ihr. Sie spürt meine immer größer werdende Erregung und entzieht sich mir. Ich schlinge meine Arme um sie und rolle mich über sie. Sofort wandert meine Hand über ihre samtweiche Haut. Erst als meine Finger ihren Kitzler berühren, schließe ich ihre Brustwarze zwischen meinen Lippen ein. Die gewünschte Reaktion lässt nicht auf sich warten. Ganz leicht umspiele ich ihren Kitzler und sauge an ihrer Knospe. Jede Berührung verstärkt das Pochen in ihrem Kitzler deutlich. Meine Intensität steigert sich mehr und mehr, bis ich schließlich spüre, wie sie die Kontrolle über ihren Körper verliert. Sie presst sich mir entgegen und ich genieße, wie die Ekstase sie durchflutet. Erst als sich Jodies Körper wieder entspannt hat, löse ich meine Lippen von ihrer Knospe. Mein Blick geht zu ihrem Gesicht. Zufrieden lächeln liegt sie vor mir, als sich ihr Gesicht plötzlich mit dem von Tina vermischt. „Warum? Warum ausgerechnet jetzt?“, schießt es mir in den Kopf. Jodie sieht mir meine Irritation anscheinend an, da sie mich fragt, was mit mir los ist. Ich versuche sie zu beruhigen, in dem ich ihr versichere, dass alles in Ordnung sei. Um dem Nachdruck zu verleihen, küsse ich sie zärtlich und liebevoll. Sie fröstelt und ich greife nach der Decke, um sie über uns zu legen. Anschließen lege ich mich an ihre Seite und halte sie im Arm.

Mein Blick klebt seit Stunden an der Decke. Jodie ist sehr bald eingeschlafen, doch ich kann nicht schlafen. Genauso lange, wie ich die Decke anstarre, stelle ich mir immer und immer wieder dieselbe Frage: „Warum musste ich vorhin ständig an Tina denken?“ Meine Gedanken wandern zu der Situation vor meinem Abflug. Der Kuss, er war anders und gleichzeitig so vertraut. Die Worte, die sie am Telefon zu mir sagte, wie sehr habe ich gehofft, sie irgendwann einmal von ihr zu hören. Jetzt habe ich sie gehört und doch waren sie nicht für mich bestimmt. Sagen diese Ereignisse mehr aus als nur Freundschaft? Meine Gedanken drehen sich im Kreis. Vorsichtig ziehe ich meinen Arm unter Jodie hervor und schleiche mich leise aus dem Zimmer. In der Küche stürze ich ein Glas Wasser hinunter, um anschließend im Bad zu verschwinden. Ich steige in die Dusche und hoffe, dass schon die ersten warmen Wasserstrahlen meine wirren Gedanken wegspülen. Also schließe ich die Augen und lasse das Wasser über meinen Körper prasseln. In das monotone Geräusch des Wasserstrahles hinein höre ich eine Stimme sagen: „I still love you.“, ruckartig öffne ich meine Augen und sehe mich um. „Hier ist niemand.“, sage ich laut. Mit den Händen vor meinem Gesicht sinke ich in der Dusche zu Boden. Plötzlich höre ich meine eigene Stimme: „I love you, too.“ Genau das waren die Worte, die ich Tina erst vor kurzem als Antwort gab. Verdammt noch mal, es stimmt, ich liebe sie noch immer. > > Stunden später komme ich aus der Dusche und über New York geht bereits die Sonne auf. Nur in ein Handtuch gehüllt, stehe ich am Fenster. In Gedanken versunken, erschrecke ich , als sich Jodie von hinten an mich anschmiegt. „Was mach` ich hier nur? Ich müsste doch glücklich sein. Was habe ich nicht alles auf mich genommen, um genau jetzt und hier mit Jodie sein zu können. Ich will Jodie, basta.“ Langsam drehe ich mich zu ihr um und gebe ihr einen zärtlichen und auch leidenschaftlichen Kuss. Küssend führe ich sie zurück ins Schlafzimmer.

Unter mir ist bereits L.A. zu sehen. Ich denke an Jodie und an die letzten Tage, die wir überwiegend im Bett verbracht haben. Bei dieser Erinnerung umspielt meine Mundwinkel ein Lächeln. Mit geschlossenen Augen hole ich mir die Bilder der letzten Tage noch einmal zurück, bevor mich die Normalität wieder einholt. Die Maschine setzt auf und rollt langsam zu ihrer Parkposition. Aufgeregt erheben sich die Leute von ihren Plätzen. Erst als es um mich herum ruhiger wird, öffne ich meine Augen und verlasse ebenfalls das Flugzeug. > > Das Gepäck in der Hand, laufe ich Richtung Ausgang. In den Gedanken gehe ich den restlichen Abend durch. Schnell ins Taxi und nach Hause, um sich dann mit einem Glas Wein in die Badewanne zu legen. Aus weiter Ferne vernehme ich meinen Namen, doch da niemand Bescheid weiß, dass ich heute schon zurückkomme, ignoriere ich das Rufen. Dann plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner rechten Schulter und schon höre ich ihre liebliche Stimme sagen: „Bette, hast du mich nicht gehört?“ Die Wärme ihrer Hand durchflutet meinen Körper und sofort fallen mir wieder ihre Worte „I still love you.“ ein. Ich atme tief durch und fordere mich selber auf, mich zusammen zu reißen. Dann drehe ich mich zu ihr um: „Tina, was machst du denn hier?“ „Wir wollten dich abholen.“ „Angelica, mein kleiner Schatz. Ich hab dich so vermisst.“ Während Angelica sich freut, mich zu sehen, grübele ich darüber nach, ob die Worte für Angelica oder doch eher für Tina bestimmt waren. Sie streckt ihre kleinen Ärmchen nach mir aus. Ich stelle die Tasche auf den Boden und nehme sie auf den Arm. Ihre süßen, von Schokolade verschmierten Lippen, drücken mir einen klebrigen Kuss auf die Wange. Tina beginnt bei dem Anblick zu lachen. Dieses Lachen, das mir über all die Jahre so vertraut ist und das ich so sehr liebe. „Woher wusstest du, wann ich ankomme?“ „Ich hab` Steve getroffen und er hat es mir erzählt.“ „Mami, Mami, Mami …“, fragend sehen wir unser kleines Mädchen an. „… ein Luftballon, ich will auch so einen Luftballon.“ „Einen Luftballon?“, ich setze Angelica auf dem Boden ab. „ …. Na dann komm, Mami kauft dir einen.“ Ich nehme sie an die Hand und sie führt mich zu dem Stand. In meinem Rücken spüre ich Tinas Blicke. Als ich mich zu ihr herumdrehe, sehe ich direkt in ihre verträumten Augen. Angelica sucht sich einen Ballon aus und läuft dann aufgeregt und kreischend zu Tina zurück. Tina beugt sich sofort hinunter zu ihr und bewundert ihren schönen Ballon. Als sie sich wieder aufrichtet, stehe ich ganz dicht vor ihr. Fast flüsternd sage ich: „Danke, dass du mich mit Angelica abgeholt hast.“ Zögerlich neige ich meinen Kopf nach vorne und lege meine Lippen auf ihre. Sie erwidert diesen Kuss und wieder bleiben unsere Lippen für reine Freundschaft einwenig zu lange zusammen. Erst durch Angelicas immer wiederkehrendes Ziehen an meiner Hose lösen wir uns. Ohne meine Augen von Tinas Gesicht zu lösen, sage ich: „Lasst uns nach Hause fahren.“ In Tinas Augen scheint mir ein besonderer Glanz aufzuleuchten. Sie nimmt meine Tasche, während ich Angelica an die Hand nehme. Nach Hause, geht es mir durch den Kopf. Es ist mein Zuhause und zum Teil auch Angelicas, aber leider nicht mehr Tinas Zuhause. Ob sich das je wieder ändert?

Auf der Fahrt reden wir nicht viel. Anfangs plappert Angelica noch munter vor sich hin, doch mittlerweile ist sie eingeschlafen. Tina und ich haben unsere Augen stur nach vorne auf die Strasse gerichtet. Gekonnt fährt sie das Auto durch den doch noch recht dichten Verkehr. Somit holen mich meine Gedanken der letzten Tage wieder ein. Die Situation neulich bei mir im Wohnzimmer hat mich schon in den vergangenen Tagen bei Jodie nicht losgelassen. Ich sehe Tina, wie sie vor mir sitzt und sagt: „I still love you.“, und ich unerwartet ehrlich zu ihr sage „I love you, too.“ Ihre anschließenden Worte: „It`s hard, Bette“ und „I miss you so much sometimes“, klingen mir im Ohr, als ob sie sie gerade ausgesprochen hat. „Bette, Bette, kommst du? Wir sind da.“ Tina holt mich mit ihrer Berührung an meinem Arm in die Gegenwart zurück. „Wo warst du denn eben, etwa immer noch in New York bei Jodie?“ Automatisch sehe ich zu Tina hinüber. Der Versuch zu lächeln scheitert, als sie mich anlächelt, da ihre Augen etwas anderes ausdrücken. Sehe ich Schmerz, der sie bei dem Gedanken an Jodie und mich quält? Oder ist das nur wieder das was ich sehen will? Tina steigt aus und ich folge ihr. Sie hebt die schlafende Angelica von der Rücksitzbank und ich die Tasche aus dem Kofferraum. Im Haus öffne ich Tina die Tür zu Angelicas Zimmer und schaue zu, wie liebevoll sie die Kleine in ihr Bettchen legt. Als Tina sich zu mir herumdreht, wische ich mir gerade verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. „Möchtest du ein Glas Wein?“, frage ich sie so beiläufig wie möglich. „Ja, gern.“ Ich stehe im Türrahmen und halte den Knauf von der Tür fest, als Tina an mir vorbei geht. Wie zufällig oder selbstverständlich berührt mich ihre linke Hand an der Hüfte. Beim Rausgehen streicht sie mir mit der Hand über den Bauch. Wie ein Stromschlag durchzieht es meinen Körper. Ich brauche einen Moment, um mich wieder zu fangen. Schmerzlich wird mir wieder einmal bewusst, dass ich ihre Berührungen vermisse. Ich lehne die Tür nur an und folge Tina.

„Setzen wir uns raus?“, fragt sie mich, als ich ins Wohnzimmer komme. Ich nicke nur mit dem Kopf. Aus der Küche hole ich zwei Gläser und die Flasche Wein. Wir setzen uns auf die Liegestühle neben dem Pool. Eine seltsame Stille hüllt uns ein. Ich habe das Gefühl, mich erdrückt diese Stille. In meinem Kopf schwirren so viele Fragen, auf die ich aber keine Antwort finde. Tina sitzt neben mir und wirkt nachdenklich. Ab und zu nippt sie an ihrem Glas, um gleich wieder stumm auf den Pool zu starren. „Wie lief es auf der Party, mit Kate?“ Was machst du Bette, willst du wirklich wissen ob sie mit Kate …., nein, willst du nicht. Und warum …. In dem Moment dreht Tina ihren Kopf zu mir und ihr Lächeln quält und verzaubert mich zugleich. Was heißt dieses Lächeln, hat sie mir ihr geschlafen? Quälende Sekunden vergehen, in denen ich sie liebend gern an mich reißen und küssen würde wollen. Dann endlich sagt sie etwas: „Gar nichts lief auf der Party zwischen Kate und mir. Wir waren am Strand spazieren und haben uns nett unterhalten. Bis zu deinem Anruf.“ „Heißt das, dass ich euch …“, Tina unterbricht mich mitten im Satz. „Nein, dass heißt es nicht. Dein Anruf kam genau zum richtigen Zeitpunkt.“ Verwirrt und fragend sehe ich Tina an, doch sie meint nur: „Wie war dein Wochenende mit Jodie? Hat alles so geklappt, wie du es wolltest?“ Zögernd kommt meine Antwort: „Ja, eigentlich schon.“ Ich sehe Tina bei diesen Worten die ganze Zeit an, um eine eventuell folgende Reaktion nicht zu verpassen. „Das freut mich für dich.“, höre ich sie sagen, als sie aufsteht und ein paar Schritte Richtung Pool läuft. Ihr Blick ist aufs Wasser gerichtet, als sie fragt: „Ihr seit dann jetzt also fest zusammen?“ Die Traurigkeit in ihrer Stimme ist nicht zu überhören. Es zerreißt mir fast mein Herz. Ich stehe auf, um zu ihr zu gehen. Sie spürt, dass ich dicht hinter ihr stehe, da dreht sie sich zu mir herum und meint: „Ich wünsche dir, dass du endlich dein Glück gefunden hast.“ Ihre Lippen berühren ganz leicht meine Wange. Sie geht an mir vorbei, stellt ihr Glas auf den Tisch und sagt zu mir gerichtet: „Ist das in Ordnung für dich, wenn ich Angelica morgen früh wieder abhole?“ Sie wartet jedoch gar nicht auf eine Antwort, sondern geht ins Haus, nimmt ihre Handtasche und verlässt das Haus durch die Vordertür. Während diesen vergangenen Minuten, war ich nicht in der Lage mich zu bewegen, geschweige etwas zu sagen. Doch jetzt, wo sich wieder einmal die Tür hinter Tina schließt, bricht Panik in mir aus. Erst leise „Tina…“ und dann immer lauter rufe ich ihren Namen. „Der Motor, …. sie startet den Motor.“ Ich renne los, gerade als sie zum Rückwärtsfahren ansetzt, springe ich hinter den Wagen. Der Wagen stoppt abrupt. Tina stürmt aus dem Auto und sofort brüllt sie mich an: „Bist du total verrückt geworden? Was hast du vor, willst du dich umbringen?“ Ich stütze mich immer noch nach Atem suchend auf der Kofferhaube ab, als sie, nachdem sie den ersten Schock überwunden hat, neben mir steht und umso liebevoller fragt: „Hast du dir etwas getan?“ Ihre Hand liegt auf meinem Rücken, als ich stotternd sage: „Geh nicht, bleib heute Nacht hier.“ Unsicherheit spiegelt sich in ihrem Gesichtsausdruck wieder, daher schiebe ich die Worte „Bitte, ich denke, wir sollten reden.“ noch nach. Langsam richte ich mich auf. Mein Puls ist wieder regelmäßig und meine zittrigen Knie sind auch wieder stabil genug, um ins Haus zurück zu gehen. Meine Hand berührt leicht ihre Hüfte. Dann gehe ich hinter ihr entlang und streife mit dieser über ihren Rücken. Da der Motor vom Wagen immer noch läuft, beuge ich mich ins Wageninnere und stelle ihn ab. Den Schlüssel in der Hand, ziehe ich die Handbremse an, um anschließend die Tür zu schließen. Ich gebe Tina den Schlüssel und ihre Tasche und sage: „Komm!“ Mit ausgestreckter Hand stehe ich jetzt vor ihr. Nur zögerlich greift sie nach ihr. In dem Moment, wo sich unsere Hände vereinen, macht sich ein Glücksgefühl in mir breit. Hand in Hand gehen wir zurück auf die Terrasse. „Es ist lange her, dass wir so zusammen ums Haus gegangen sind.“ „Ja, das stimmt, leider.“ Das letzte Wort flüstere ich nur noch, in der Hoffnung, dass Tina es nicht hört. Ich frage mich, warum ich nicht den Mut finde, zu meinen Gefühlen zu stehen. Tina muss dasselbe empfinden, sonst hätte sie doch nicht so schnell wegfahren wollen. In unsere Gedanken hinein, hören wir plötzlich ein bitterliches Weinen aus Angelicas Zimmer. Sofort rennen wir beide los. Mit ihren großen, verweinten Kinderaugen sieht sie uns an, als wir ins Zimmer stürzen. „Was hast du denn, mein Schatz. Hast du schlecht geträumt?“ Tina setzt sich zu ihr ans Bett und streicht ihr zärtlich über den Kopf. Behutsam redet sie auf Angelica ein, bis sie wieder liegt und ihre Äuglein schließt. Ich habe die Szene aus der Ferne beobachtet und für das, was ich sehe, liebe ich Tina noch viel mehr. „Ich mache was?“, frage ich mich laut. Tina dreht sich zu mir um und meint: „Bette, nicht so laut.“ Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich die Frage laut ausgesprochen habe. Hastig laufe ich aus dem Zimmer und zurück auf die Terrasse. Nachdem Tina noch eine Weile bei Angelica gesessen hat, kommt sie ebenfalls wieder raus. Ich sitze auf dem Rand vom Pool und meine Beine hängen im Wasser. Tina zieht ihre Schuhe aus und setzt sich dicht neben mich. „Wo warst du mit deinen Gedanken eben bei Angelica im Zimmer?“ Tinas Frage drängt mich in die Enge, zumindest habe ich das Gefühl. „Nicht wichtig, vergiss es. Habe ich Angelica dadurch wieder aufgeschreckt?“ „Nein, sie schläft wieder ganz friedlich.“ Minuten vergehen, in denen wir uns in Schweigen hüllen. Ich nehme all meinen Mut zusammen und breche das Schweigen: „Tina, …“, sie neigt ihren Kopf zu mir, das Wasser spiegelt sich in ihrem Gesicht wieder. Sie wartet, auf das was ich sagen will. „… deine Worte … neulich am Telefon …“Bevor ich meinen Satz vollständig ausgesprochen habe, neigt sich ihr Kopf mir langsam entgegen. Ihre Lippen sind nur noch Millimeter von mir entfernt. Und dann endlich, ganz behutsam, berührt sie meine Lippen. Nach und nach verschmelzen sie miteinander. Was ist das, ist dass die Antwort auf all meine Fragen, denke ich noch so, als wir den Halt verlieren und im Pool landen. Gleichzeitig tauchen wir wieder auf, sehen uns an und müssen lachen. Ich lehne mich an den Beckenrand und wringe meine Haare etwas aus. Tina stellt sich dich vor mir hin. Meine Bewegungen werden langsamer, bis sie ganz verharren. In der ganzen Zeit haben sich unsere Blicke nicht losgelassen. Jetzt wo sie so dicht bei mir steht, kann ich die Spannung zwischen uns direkt fühlen. „Ich hätte dich niemals gehen lassen sollen. Ich würde alles tun, um eine zweite Chance zu bekommen. Ich habe keine Angst davor, mich für dich zum Trottel zu machen.“ Leise spricht Tina diese Worte aus. Meinen Herzschlag spüre ich an meinem Hals. Ich will ihr soviel sagen, doch ich bekomme keinen einzigen Ton hinaus. Dann fragt Tina ganz leise: „Das waren doch die Worte, die du gemeint hast, oder?“ Dabei streicht sie mir liebevoll eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. „Ja, … ich….“ Glück und Angst führen in mir einen Kampf aus, während Tina mich abwartend ansieht. Mit trockener Kehle versuche ich meine Worte zu formulieren. „Hast du die Worte für mich für Jodie gesprochen, oder hast du diese zu mir persönlich sagen wollen?“ Als ich die letzten Worte ausgesprochen habe, bin ich froh im Wasser zu stehen, da ich hier nicht so schnell umfallen kann. Mein Körper zittert und meine Augen kleben an Tinas Lippen, in der Hoffnung, dass sie das sagen, was ich hören möchte. Ich bin nervös, mein Blick senkt sich und die Ungewissheit ist unerträglich für mich. Tinas Hand legt sich unter mein Kinn und fordert mich auf, sie anzusehen. „Ich habe jedes einzelne Wort so gemeint …“, die Sekunden in denen sie mich ansieht, kommen mir vor wie Stunden die vergehen. Dann formen ihre Lippen die Worte: „ … und jedes einzelne Wort habe ich mir gewünscht, zu dir sagen zu können?.“ Genau im selben Augenblick, wo ihre Worte in meinem Gehirn ankommen, hat der Kampf in meinem Körper ein Ende, das Glücksgefühl hat gesiegt. Wie hypnotisiert schlinge ich meine Arme um sie und presse sie dicht an mich. Ein lang anhaltender Kuss haucht uns beiden wieder Lebendigkeit ein und gleichzeitig blenden wir alles um uns herum aus. Ich knöpfe Tina die Bluse auf, um sie ihr von den Schultern zu schieben. Als ich mein Gesicht in Tinas Brustansatz vergrabe, ziehe ich sie noch enger an mich und will sie am besten nie wieder loslassen. Sanft streicht sie mir über den Kopf und meint. „Komm, lass uns aus dem kalten Wasser verschwinden.“ Sie nimmt meine Hand und wir schreiten durchs Wasser zur der Treppe. Ihre Bluse treibt einsam im Pool. Die Gewissheit Tina gleich ganz nah und intensiv spüren zu können, lässt mein Gesicht erstrahlen. So nass wie wir sind, laufen wir quer durchs Haus und Tina vorne weg. Als Tina sich im Schlafzimmer zu mir herum dreht, funkeln ihre Augen vor Verlangen. Mit flinken Fingern entledigt sie mich meiner Sachen. Und auch ihre fallen zu Boden. Wir küssen uns intensiv und lang anhaltend, so als ob wir all das, was wir in der letzten Zeit versäumt haben, in diesem Moment nachholen wollen. Als dann auch unsere letzten Kleidungsstücke auf dem Boden verteilt sind, stehen wir uns gegenüber. Ich strecke meine Hand nach ihr aus und berühre ihren wunderschönen Körper. Etwas nervös und voller Vorfreude überbrücke ich die winzige Distanz, die uns jetzt noch trennt. Meinen rechten Arm schlinge ich um ihre Hüfte und meine Lippen finden ihre. Stück für Stück dränge ich sie nach hinten und dann aufs Bett. Während sie sich fallen lässt, halte ich sie mit dem einen Arm und stütze mich mit der anderen Hand auf dem Bett ab. Lüstern funkeln ihre Augen, als sie ihre Hände über meinen Rücken wandern lässt. Meine Hände stützen sich neben ihrem Kopf auf. Tina hebt ihren Kopf und saugt abwechselnd an meinen Knospen. Die Lustschauer durchfluten meinen Körper. Mein Stöhnen dringt durch den Raum. Tina schließt sofort meinen Mund mit einem Kuss. Als sie sich wieder von mir löst, meint sie: „Denk daran, Angelica schläft neben an. Wir wollen doch nicht, dass sie jetzt wach wird.“ Ihre Worte und ihr anschließendes Grinsen bringen mich zum Lachen. Ich erhebe mich vom Bett. Tina folgt mir mit ihrem Blick. An der Tür verharre ich kurz und lausche. Dann schließe ich die Tür. Als Tina etwas sagen will, lege ich meinen Zeigefinger auf den Mund und laufe gleichzeitig zum Bett zurück. Ich schalte das kleine, weiße Gerät auf dem Nachttisch an und sofort hören wir Angelicas ruhigen und gleichmäßigen Atem. „Der Dank gilt den Erfindern der Babyphone.“ „Sie sind eine kluge und schöne Frau, Frau Porter.“ Einladend grinst sie mich an und streckt mir ihre Arme entgegen. Sekunden später liege ich neben ihr und wandere mit meinen Lippen über ihren Brustansatz. Sie stöhnt leise, als ich abwechselnd an ihren Knospen sauge. Ich lege mich vorsichtig auf sie und wir küssen uns. Unsere Zungen verschlingen sich in einander und ihre Finger fahren samtweich über meinen Rücken. Genießerisch führe ich meine Zunge über Tinas Körper. Ein kurzer Zwischenstop an ihrem Bauchnabel und dann weiter zu ihrer Hüfte. Tina spreizt auffordernd ihre Beine und präsentiert mir ihre Scham. Ich tauche noch tiefer ab und lasse meine Zunge über ihren Kitzler flattern. Ihre Reaktion lässt nicht lange auf sich warten. Ein paar zärtliche Berührungen später erlebt Tina ihren Orgasmus. Ihre Hände krallen sich in der Decke fest, während sich ihr Becken mir entgegen presst. Nur langsam beruhigen sich ihr Atem und ihr Puls. Küssend krabble ich wieder nach oben. Ihre Hände greifen nach mir. Sie zieht mich an sich heran und küsst mich. Wieder bahnt sich ihre Zunge den Weg in meine Mundhöhle. Während wir uns küssen, drängt ihre Hand zwischen unsere Körper. Sie sieht mir tief in die Augen, als ihre Finger ganz ruhig auf meinem Kitzler liegen bleiben. Ich atme tief ein und für eine Sekunde vergesse ich auszuatmen. Ihre Finger fahren zwischen meine Spalte und ertrinken fast. Ich gebe ihr erneut einen leidenschaftlichen Kuss, bevor ich meinen Körper dann aufrichte. Wie automatisch dringen ihre Finger beim Hochkommen in mich ein. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich geil und ich verliere die Kontrolle über mich. Sanft bewegt sie ihre Finger in meiner Liebeshöhle. Ich spüre wie die Erregung immer mehr Besitz von mir ergreift, doch ich merke auch, dass es mir nicht reicht. Daher beginne ich, mein Becken um ihre Finger zu kreisen. Mit ihrer anderen Hand greift sie nach meiner Brust, um sie zärtlich zu kneten. Als unerträglich aber schön empfinde ich mittlerweile die immer größer werdende Erregung. Ich flehe Tina an, dem süßen Schmerz ein Ende zu bereiten. Mein Kopf fällt in den Nacken und über meinem Körper perlen Schweißtropfen. Tinas Finger bewegen sich schneller und schneller in meinem Inneren. Ich lasse mich endgültig fallen und schreie meine Lust laut hinaus. Ich schiebe mein Becken noch mehr nach vorn, so dass ich ihre Finger noch tiefer in mir spüren kann. Erschöpft lege ich mich neben Tina. Mein Atem geht noch immer viel zu unregelmäßig, daher legt sie ihre flache Hand auf meinen Bauch, um mich zu beruhigen.

Minuten vergehen, in denen wir einfach nur die Nähe der anderen genießen und schweigen. Als mein Puls dann endlich wieder regelmäßige Züge angenommen hat, drehe ich mich zur Seite und wir sehen uns an. Ich hebe meinen Arm und streiche mit meinen Fingern von der Stirn abwärts langsam über ihr Gesicht. Sie schließt für einen kurzen Moment ihre Augen und genießt meine liebevolle und sehr vertraute Geste. Was folgt ist ein inniger Kuss, der uns die Gewissheit gibt, dass uns ab heute Nacht nichts mehr trennen kann.

Aus dem Babyphone dringt plötzlich ein jammervolles Weinen. Sofort springen wir beide aus dem Bett und laufen in Angelicas Zimmer. Mit Tränen überströmten Gesicht sitzt sie in ihrem Bettchen. Behutsam und mit beruhigenden Worten nehme ich sie hoch. Sofort kuschelt sie sich an mich. Tina steht neben uns, sanft streicht sie der Kleinen übers Gesicht und Angelica beruhigt sich langsam wieder. Tina und ich sehen uns in die Augen, bevor sie Angelica fragt: „Willst du heute bei uns im großen Bett schlafen?“ Ihre kleinen Kinderaugen fangen an zu leuchten und begeistert sagt sie, ja. Lächelnd sage ich zu ihnen: „Guten Idee, Mami. Dann lasst uns schlafen gehen.“

Ich lege Angelica in die Mitte vom Bett und wir legen uns rechts und links von ihr. Gleichzeitig geben wir Angelica einen Kuss auf die uns zugewandte Wange. Anschließend wende ich mich an Tina und meine: „Das hab ich mir immer gewünscht. Jetzt sind und bleiben wir eine richtig kleine Familie. Ich lasse euch nie wieder gehen.“ Ich erkenne, dass bei meinen Worten Tina eine Träne aus dem Augenwinkel entweicht. Vorsichtig beuge ich mich über Angelica hinweg zu Tina und gebe ihr einen liebevollen Kuss. Dann legen wir uns hin. Unsere Hände suchen sich über dem Kopf von Angelica und jetzt bin ich mir ganz sicher, uns wird nichts und niemand mehr trennen.