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Angaben zur Story

Titel: Is it love?
Autor: eve
E-Mail: eve_0815@web.de
Altersfreigabe:
Teil: 1/?
Spoiler: Season 2, größtenteils aber Fiction
Inhalt: Alice hat Dana ihre Zuneigung gestanden. Beide haben sich eingestanden, dass sie sich anziehend finden, konnten ihre wahren Gefühle aber noch nicht erkennen. Dana ist nach wie vor mit Tonya verlobt und das Geschehen nimmt seinen Lauf….
Genre: Komödie/Romantik
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Alice/Dana
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television show "The L Word". It all belongs to the writers and of course Showtime.

Das ist erst mein zweiter Versuch, eine Fanfic zu schreiben, allerdings der erste Versuch eines Mehrteilers. Über Kommentare (positiv und negativ) würde ich mich freuen.

Is it love - Teil 1

Ich werde wach´ weil es an meiner Tür Sturm klingelt. Als ich erschrocken meinen Kopf hebe, wehrt dieser sich mit einem gewaltigen Hämmern gegen so eine unverschämte und abrupte Bewegung. Ich stöhne. Langsam sortiere ich meine Gliedmaßen und steige aus dem Bett. Ich wanke mit den Worten „Komm ja schon!“ zum Türöffner. Mittlerweile steht mein Sturmklingler schon vor der Wohnungstür und klopft wie besessen. Jemand hat wohl schon die Haustür geöffnet.
„Alice, Du siehst aus, als hättest Du gerade eine nukleare Katastrophe überlebt!“ bemerkt Shane, wie immer galant, als ich ihr geöffnet habe. „Danke, ich hab´ dich auch lieb.“ entgegne ich ihr und drehe mich auf dem Absatz um, um wieder ins Bett zu stolpern. Sie folgt mir. „Konntest Du denn nicht wenigstens deine Kleidung retten?“ fragt sie lachend
„Mmh? Wieso Kleidung retten?“ Ich sehe langsam an mir herab und bemerke jetzt erst, dass ich nackt bin.
Plötzlich kommt Leben in meinen trägen Körper und zwar von oben abwärts, denn als erstes laufe ich so richtig schön rot an. Ich ringe mir noch ein erstauntes „Oh!“ ab und flüchte ins Schlafzimmer. Shane lacht mir laut hinterher. Ich stürze auf meinen Kleiderschrank zu und hülle mich in Windeseile in meinen Morgenmantel. Hinter mir knistert meine Bettdecke. Ich erstarre, oh nein, da war doch noch was!? „Guten morgen, meine Süße!“ ertönt eine mir nur zu wohlbekannte Stimme. „Ich bin froh, dass Du wieder zu mir zurück gekommen bist.“ Ich kneife fest meine Augen zu und murmel immer wiederholend ein „Nein,nein!“ vor mich hin.

Während ich mich umdrehe, drücke ich mir selbst die Daumen, dass ich an Halluzinationen leide. Lieber Hallos, als das, was ich befürchte. Ich schicke noch ein Stoßgebet zum Himmel und öffne langsam die Augen. Halbnackt, und viel zu real um ein Hirngespinst zu sein, sitzt dort, oh nein… „Gabby!“ Sage ich erstaunt und lache verlegen. „Was machst du denn hier?“ Ich bemerke Shane, die mir anscheinend gefolgt ist. Sie steht mit dem breitesten Grinsen, dass ich je bei ihr gesehen habe, und mit verschränkten Armen am Türrahmen angelehnt. Eigentlich fehlt ihr nur noch eine Tüte Popcorn. Ich blicke wieder zu Gabby, die ungeniert mit nacktem Oberkörper auf meinem Bett sitzt und antwortet „Baby, dass hat letzte Nacht aber noch ganz anders geklungen!“
Ich fange an zu stottern „Äh, Gabby, es war ja bestimmt schön mit uns beiden, aber..“ „Oh ja“ unterbricht sie mich „das war es! Du warst so wild! So kannte ich dich gar nicht!“ Aus Richtung Tür kommt ein unterdrücktes Lachen. Reichlich verlegen stottere ich weiter „Äh, ja, äh, aber das meinte ich nicht. Gabby, äh, das war ein Versehen!“
„Ein Versehen? Das glaube ich nicht.“ Sie setzt wieder einen ihrer eisigen Blicke auf „Du kommst doch nicht umsonst immer wieder zu mir zurück! Du liebst mich, gib´ es doch zu!“ sagt sie mit ihrer üblichen kalten Arroganz. Jetzt reicht es mir. Diese eiskalte bitch! Ich fahre sie an „Wenn ich verliebt bin, dann mit Sicherheit nicht in dich! Was denkst du dir eigentlich? Und auch dir dürfte nicht entgangen sein, dass ich gestern voll wie drei Dachdecker war und kaum noch wusste, was ich tue. Du glaubst doch wohl nicht, dass ich an so einem emotionalen Krüppel wie Dir hänge?“ Wow, das tat gut!
„Also gut, wie du meinst.“ sagt sie eiskalt. Sie steht langsam und provozierend auf, streift sich ihre Kleider über und kommt mir bedrohlich nahe „Aber meine Liebe, du weißt genau, dass wir uns nicht zum letzten Mal so gesehen haben. Du bist einsam und verzweifelt und das wird sich nie ändern.“ Sagt sie mit einem eiskalten Blick. Ehe ich noch Luft holen kann, steht Shane im Raum und straft Gabby mit einem Blick, den ich so noch nie bei ihr gesehen habe. Mit einer ungewohnt kalten Stimme sagt sie ganz ruhig „Gabby, du solltest Dir mal überlegen, wen du da gerade mit deinen Worten beschrieben hast.“ Shane hebt den Arm, zeigt auf die Wohnungstür und befiehlt „Da ist der Ausgang.“
Mit einem mordlüsternen Blick aber erstaunlicherweise ohne Worte verlässt Gabby meine Wohnung. Erstaunt schaue ich Shane an. Sie zuckt nur mit den Achseln und sagt, „So, die Eiskönigin ist weg. Geh´ duschen, die anderen warten schon beim Chinesen auf uns.“ Mit vor Staunen offenem Mund entschwinde ich unter die Dusche, dankbar dass ich so eine Freundin habe.

Als ich unter der Dusche stehe, kreisen meine Gedanken wild zwischen dem Schwindelgefühl hin und her „Scheiße! Alice, was machst du? Spinnst du jetzt völlig?!“ Ich denke an Dana und was sie wohl dazu sagen würde. Ein Kribbeln durchfährt meinen Körper, wie so oft in letzter Zeit. Ob sie wohl eifersüchtig wäre? Was ist da zwischen uns beiden? Ich zwinge meine Gedanken in eine andere Richtung.

Ich ziehe mich hastig an und während ich mir die Haare zurecht mache, steht Shane im Bad. Sie stellt sich neben mich und sieht mich im Spiegel mit ihren dunklen Augen an. Ich verstehe, warum ihr so viele Frauen verfallen. Sie hat einfach etwas ganz Besonderes. „Al, Du musst es ihr sagen.“
„Was soll ich wem sagen?“ frage ich etwas gekünzelt während ich weiter mein Haar föne.
„Sag´ ihr, dass du sie liebst.“
„Nein, Shane. Ich liebe sie nicht, ich finde sie nur anziehend. Das geht wieder vorbei, dass muss vorbeigehen, was wird sonst aus unserer Freundschaft?“ Wen will ich hier eigentlich überzeugen?
Sie schüttelt den Kopf. „Es ist eine Sache, wenn Du mich anlügst, aber es ist eine andere, dich selbst anzulügen. Tu das nicht. Sei ehrlich zu dir selbst.“
Ich setze Fön und Bürste ab und lasse meine Arme hängen. Sarkastisch erwidere ich „Danke, Yoda“ Ich senke meinen Kopf , starre auf das Waschbecken und erkenne, dass Shane recht hat.
„Oh man, Shane, scheiße! Das gibt doch wieder nur Chaos!