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5.01 - LGB Tease

Wieder starten wir mit einem Rückblick auf die vergangene Season. Wir sehen Bette, die Jodie eine Liebeserklärung macht, Helena küsst Catherine, Page und Shane fallen auf dem Parkplatz im Auto übereinander her und Alice fragt Tasha mit ihrem süßesten Lächeln, ob sie feminine Frauen bevorzugt. Bette bezeichnet Jodie als Herzensbrecherin, liegt dann fluchend in ihrem Bett während sie in Jennys Buch „Lez Girls“ liest. Woraufhin sie am nächsten Tag von ihrem Büro aus Tina anruft um sich lauthals darüber zu beschweren, warum sie nicht von ihr über den Inhalt des Buches gewarnt wurde. Phyllis fragt interessiert, ob es wahr sei, dass eines der Charaktere in dieser Geschichte Bette darstellen soll…
Tina bekommt von ihrem Chef die Anweisung, die Rechte an dem Buch „Lez Girls“ von Jenny zu erwerben, doch Tinas Begeisterung hält sich stark in Grenzen, sie mag das Buch nicht und mit Jenny möchte sie auch nichts zu tun haben. Doch sie hat keine andere Wahl und versucht sich bei Jenny einzuschleimen, die darauf ziemlich misstrauisch reagiert. Später trifft sich Jenny mit ihrer neuen Agentin und 2 interessierten Filmbossen im Planet und lädt Tina ein, an den Verhandlungen über das Skript teilzunehmen, falls sie tatsächlich Interesse daran hätte. Tina möchte von Kate Ardin, der Regisseurin des Films, erfahren, wie die Arbeit mit Jenny voran schreitet, doch Kate schlägt verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen und gibt zu, dass es nicht funktioniert. Nun sehen wir das Meeting mit den drei Geldgebern im Filmstudio, an dem Jenny nicht teilnehmen sollte, sie aber trotzdem mit ihrem neuen Schoßhund erscheint und Tina angiftet, sie würde sie wohl für dumm verkaufen wollen…
Helena verliert ihr Pokerspiel gegen Catherine, zieht später in deren Strandhaus und verteidigt sie vor Alice und Shane mit den Worten, Catherine wäre die einzige, die zu ihr halten und ihr beibringen würde, auf eigenen Füßen zu stehen. Kurz vor Tashas Abschiedsparty verrät Catherine, Helena könne an dem Abend leider nicht mit ihren Freundinnen feiern, da sie zu einem wichtigen Pokerspiel geladen sind. Helena hat die Faxen dicke, sie stürmt aus dem Haus. Wir sehen Alice, Tasha und Helena, wie sie in Alices Bett über Catherine diskutieren. Alice wundert sich über die Höhe der Gewinne aus den Pokerspielen und fragt sich ernsthaft, ob Helena dabei nicht über den Tisch gezogen und nur von Catherine ausgehalten wird. Beim Pferderennen setzt Catherine einen Koffer mit Helenas Geld aufs falsche Pferd…
Max gesteht der Tochter seines Chefs mit ängstlichen Augen seine Transsexualität, die entrüstet vom Tisch aufspringt und schimpfend das Lokal verlässt. Schnitt zu der morgendlichen „Schild-Klau-Aktion“, Alice möchte wissen, ob Max wirklich nach San Francisco fährt, um sich die Brüste entfernen zu lassen. Max hadert mit sich selbst…
Plötzlich gesteht Phyllis Bette in ihrem Büro, dass sie glaubt, auch lesbisch zu sein. Sie erlebt mit Alice zusammen ihre erste Erfahrung mit einer Frau und ist sich sicher, genau das gefunden zu haben, wonach sie sich immer sehnte. Bette ist sehr beunruhigt darüber, ihre Chefin mit Alice zusammen zu wissen. Und es kommt, wie es kommen musste: Alice beendet die Affäre mit Phyllis, die sich deswegen herzzerreißend bei Bette und Jodie ausweint. Ihr Ehemann Leonard ist entrüstet, er kann nicht fassen, dass Phyllis ihr bisheriges Leben mit ihm einfach zum Klo herunter spülen möchte…
Wir sehen Kit in der Abtreibungsklinik, sie ist sich ihrer Entscheidung sicher. Bette spricht Angus auf seine Affäre mit der Babysitterin an. Tina betont, sie hätte Hazel am liebsten gefeuert, woraufhin Kit ihren Lebensgefährten bei der Präsentation ihrer neuen CD „Bareback“ hysterisch auf der Bühne beschimpft…
Shanes Bruder Shay zieht bei ihr ein bis sein Vater ihn zu sich zurückholt. Shane ist über die Trennung von ihrem Halbbruder erschüttert, kann aber nichts dagegen tun. Shane will mit Paige und deren Sohn ein gemeinsames Haus mieten um eine Familie gründen…
Der Pokerspielabend bei Alice. 2 Frauen streiten sich um Papi, Tasha geht dazwischen und trifft unglücklicherweise Alice mit dem Ellenbogen am Auge. Alice und Tasha verlieben sich. Tasha verrät ihr erst hinterher, dass sie bereits einen Marschbefehl zurück in den Irak bekommen hat, Alice ist außer sich…
Bette lernt Jodie auf der Sponsorenparty näher kennen, sie beginnen eine Affäre und verlieben sich ineinander. Tina gesteht Bette, sie würde sie manchmal sehr vermissen. Phyllis will von Bette erfahren, was sie tun wird um Jodie zurück zu gewinnen…
Jetzt folgen noch einige Eindrücke von Max und der lächelnden Jenny. Wir sehen Catherine Geld aus ihrem Tresor nehmen, während Helena beleidigt daneben steht. Jenny fühlt sich verraten und verkauft als sie Shane auf Tashas Abschiedsparty von ihrer Entlassung berichtet. Sie verabschiedet sich von ihrem Hündchen, in diesem Augenblick bemerkt Shane Jennys Verschwinden…
Tasha beichtet, bereits in 2 Wochen abzureisen…
Tina beichtet, Bette immer noch zu lieben…
Als Bette das geklaute Schild zu Jodie nach New York schafft, bittet Jodie sie, ihr niemals das Herz zu brechen…

Nun sehen wir Jenny am Laptop, sie schreibt das Drehbuch von „Lez Girls“: „Shaun und Linda treiben es heftig während Jesse sie durch ein winziges Loch im Zaun beobachtet. Jesse ist über ihre neuen Nachbarn irritiert…“. Wir sehen in ihrer Phantasie eine Rückblende zu „Bev“ und „Ninas“ Cocktailparty, auf der sich Jesse sehr unwohl fühlt so total von Lesben umgeben zu sein. Nina schreitet lasziv auf sie zu und lädt sie augenzwinkernd zu einem Drink ein. Jesse hat fast Panik in den Augen, nur stotternd bekommt sie heraus, eigentlich nur zu ihrem Freund Jim zu wollen. Sie schleicht vorsichtig an Nina vorbei, strengstens darauf achtend, sie bloß nicht zu berühren. Die Szene wird aus dem Hintergrund von Bev und Shaun beobachtet, beide starren Jesse gierig auf ihren knackigen Hintern. Bev ist schwer beeindruckt, Shane geradezu begeistert von Jesse. Doch Bev glaubt keinesfalls, sie jemals in der „Familie“ begrüßen zu können, da Jesse viel zu gutaussehend sei um an Frauen Interesse zu haben. Shaun wäre schon glücklich darüber, sie zumindest ein bisschen anknabbern zu dürfen. Nina lächelt Shaun nur von oben herab an und fordert sie auf, sich hinten anzustellen, sieht dabei nach einer Erlaubnis suchend zu Bev, die selbstverständlich einverstanden ist, solange ihre Partnerin ihre neue Eroberung mit ihr teilt…
Jenny ist mit ihrem Geschrieben sehr zufrieden, sie klappt stolz den Laptop zu.

Der Titelsong beginnt… (Übrigens immer noch derselbe, allerdings wird Papi gar nicht mehr gezeigt. Von der vergangen Season sind nur Jodie, Tasha und Phyllis zu sehen)…

Bette und Tina wollen Angelica in der Vorschule anmelden und befinden sich inmitten des Vorstellungsgesprächs mit der Direktorin. Sie spielen bewusst „heile Familie“, sie sind sich einig, dass Angelica umgeben von Kunst und Kreativität aufwachsen soll. Bei ihnen zu Hause würden viele Künstler ein- und ausgehen, sogar eine Kunstsammlung nennen sie ihr Eigen. Die Direktorin nickt beeindruckt mit dem Kopf. In diesem Augenblick wird Angelica von einer Angestellten ins Büro geführt, die freudig berichtet, dass die Kleine ein schwieriges Puzzle ganz alleine zusammen gesetzt hat. Bette weiß, Angelica liebt Puzzles. Eines wurde sogar extra für sie von der bekannten Künstlerin Jodi Jacobs kreiert. Tina sieht irritiert zur Direktorin als Angelica in Zeichensprache andeutet, spielen zu wollen und Bette es sofort übersetzt. Wieder ist die Direktorin schwer beeindruckt, neugierig möchte sie wissen, ob es ein taubes Familienmitglied bei ihnen gäbe. Bette bemerkt schlagartig ihren Fehler, stotternd bringt sie hervor, sie hätten eine taube Familienfreundin und Angelica hat es von ihr aufgeschnappt. Tina nickt nur zustimmend, dann lächelt sie unschuldig. Sie glauben, dass ihre Tochter ein Sprachtalent besitzt.
Als die drei das Schulgebäude verlassen entschuldigt sich Bette immer wieder für dieses Missgeschick, es flutschte einfach so aus ihr heraus. Tina betont leicht genervt, sie würden Pluspunkte bekommen, weil sie eine lesbische Familie sind, doch sie würde nicht annehmen, dass die Schule bereit für eine geschiedene lesbische Familie ist. Da erscheint ein ihnen bekanntes, schwules Paar mit Kind, die ebenso zum Vorstellungsgespräch für ihren Sohn geladen sind. Stolz erzählen sie von der Besonderheit ihrer Familie: Der eine Papa ist Christ, der andere Moslem, der Sohn ist adoptiert und halb jüdisch sowie zum Viertel latino und zum anderen Viertel chinesisch. Bette kontert, ihre Tochter ist zweirassig und hat lesbische Mütter. Einer der Väter erinnert sich, dass Marina diese Schule lobend erwähnte, besonders das Fach Englisch als Zweitsprache. Bette und Tina sind erstaunt, von Marina zu hören. Die Männer trafen sie letzten Sommer auf einer Party eines Bekannten. Der eine Vater soll Tina ausrichten, sie möchte doch bitte nicht mehr auf den Direktor des Theaters sauer sein, es war allein Marinas Idee. Tina lächelt genervt und sieht auf den Boden. Als sich die schwule Familie endlich verabschiedet, sehen sich die zwei Frauen desillusioniert an, atmen tief aus und verlassen das Schulgelände…

Im Frauengefängnis von Los Angeles werden Fotos von Helena für die Verbrecherkartei gemacht. Helena hält zaghaft das Schild mit ihrer Gefangenennummer in die Kamera während sie verzweifelt ins Leere sieht. Sie trägt immer noch ihren Schmuck und ein teures Kleid. Nun noch ein Bild von der Seite, Helena ist völlig überrumpelt, weiß gar nicht, wie sie das Schild halten soll und sieht flehend in die Kamera. Nach den Bildern entledigt sie sich ihres Schmucks, mit Ekel im Gesicht legt sie die teuren Gegenstände vor der Beamtin auf den Tisch. Ihre Fingerabdrücke werden genommen, danach wird eine Leibesvisitation durchgeführt. Nur widerwillig beugt sich Helena vor.
Unter dem Jubel der Mitinsassinnen wird Helena in ihre Zelle geführt…

Im Planet bereiten sich Alice und Max auf ihren ersten Podcast für ihre Webseite vor. Als Gesprächspartnerin hat Alice Phyllis zu sich geladen. Als Alice sich kurz mit Shane über Helenas Situation im Knast unterhält, ist Phyllis nur um ihr Make-Up besorgt, sie will nicht als Lipstick-Lesbe rüberkommen. Max versichert ihr, sie sähe trotz der Schminke noch immer butch aus. Phyllis scheint zufrieden zu sein. Shane wirft ihr auch noch ein Kompliment zu um sich sofort darauf zu verabschieden, sie hat einen Wohnungsbesichtigungstermin mit Paige und will nicht zu spät kommen.
Kit kann nicht glauben, dass Shane wirklich mit Paige zusammen ziehen will. Alice prophezeit kopfschüttelnd ein riesiges Desaster. Phyllis wundert sich darüber, sie versteht das Problem nicht, schließlich will auch sie sich bald mit ihrer Partnerin Joyce eine Wohnung teilen. Alice lächelt sie an, darauf möchte sie lieber gleich vor der Kamera näher eingehen. Max hat alles vorbereitet und beginnt mit der Aufnahme. Alice rückt sich auf ihrem Stuhl zurecht, stellt ihr strahlendes Zahnpastalächeln zur Show und begrüßt ihre Zuschauer in „Alices lesbischer Welt“, ein wöchentlicher Podcast für Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und deren Freunde. Charmant stellt sie ihre Gesprächspartnerin vor, mit der sie heute über deren spätes Coming Out sprechen möchte…

Helena wandert zögerlich hinter der Wärterin her bis sie an ihrer Zelle angekommen sind. Ihre Augen weiten sich ängstlich, in ihrem Raum sitzt bereits eine farbige Mitgefangene (wenn mich nicht alles täuscht, ist es Danas Fitnesstrainerin aus Season 2 !), die sie nicht gerade freundlich ansieht. Das Betreten der Zelle kostet sie alles, was sie an Überwindung und Selbstkontrolle aufbringen kann. Sie gibt sich einen Ruck, langsam reicht sie der fremden Frau ihre Hand und stellt sich höflich vor, doch die knackt nur mit ihren Hand- und Fingergelenken. Helena überspielt ihre Angst mit einem Redeschwall, sie würde eh nicht lange bleiben und wartet im Prinzip nur auf ihre Mutter, die ja genauer betrachtet auch Schuld an ihrer Misere ist. Ihre Mitgefangene interessiert das Gequassel überhaupt nicht, sie starrt regungslos in Helenas Augen. Helena redet weiter und weiter, dabei setzt sie sich auf das untere Etagenbett. „Das ist mein Bett!“, knurrt ihre Mitgefangene in drohendem Ton. Helena schießt wieder auf, krabbelt in Windeseile auf das obere Bett und schweigt…

Phyllis berichtet im Podcast von Joyce, ihrer großen Liebe. Sie wäre so vielseitig interessiert und der Sex sei der beste, den sie jemals erlebt hätte. Alice wirkt leicht pikiert, zweifelnd rollt sie mit den Augen und behauptet, der unvergesslichste Sex ist eigentlich immer der, den man mit der ersten Liebe nach dem Coming Out erlebt. Phyllis schüttelt abwertend den Kopf, gegen den Sex mit Joyce war der vorherige ein Kindergarten, vielleicht gerade einmal Vorschule. Alices Kopf sinkt immer weiter herunter, deswegen möchte Phyllis sie aufmuntern, sie wäre damals wirklich süß gewesen. „Süß?“, wiederholt Alice ungläubig. „Ja. Süß wie Vanille, eben konventioneller Sex.“, nickt Phyllis zustimmend. „Autsch!“, zischt Alice hervor. Als Phyllis ihr den konventionellen Sex näher erklären will unterbricht Alice, sie wüsste was das heißen würde. Nachdenklich und immer noch ziemlich angefressen wechselt sie das Thema auf die Zukunftspläne von Phyllis und Joyce, ob sie bereits den Umzugswagen bestellt hat? Phyllis versteht nicht ganz. Alice erklärt, es wäre bei vielen Lesben üblich, bereits nach wenigen Dates bei der Partnerin einzuziehen…

Shane und Paige sehen sich die Wohnanlage mit Swimmingpool an, in der sie eine gemeinsame Wohnung mieten wollen. Die Maklerin führt sie durch den Innenhof und schwärmt, diese sei die beste Wohnung im gesamten Komplex. Paige glaubt, ihr Sohn wird von dem Pool begeistert sein, Shane bezeichnet die Anlage als „nett“. Paige muss ihr Kind von der Schule abholen und will gerade losgehen, als die Maklerin Shane von einer ehemaligen Flamme grüßt. Shane schaut verlegen zu Paige, die es aber nicht weiter stört, dass die Maklerin noch weitere Verflossene von Shane kennt, womit sie demonstrativ nicht hinter dem Berg hält. Einer der Damen erzählte sie, sie hätte einen Besichtigungstermin mit Shane, die mit einer Freundin zusammenziehen möchte, was diese nicht fassen konnte. Lächelnd verabschiedet sich Paige trotzdem, sie vertraut Shane voll und ganz und hat keine Probleme mit ihrer bewegten Vergangenheit. Als Paige die Anlage verlassen hat, beobachtet die Maklerin Shane mit einem ernsten Blick und führt sie dann weiter, um ihr die Garagen zu zeigen…

Alice kommt auf die LGBT‘s Veranstaltungen zu sprechen und möchte erfahren, ob Phyllis sie bereits einmal besucht hat. Doch Phyllis war bisher zu beschäftigt, ehrlich gesagt, weiß sie bis heute noch nicht, wofür das „T“ in diesem Begriff steht. Sie rät: “Lesbisch, Gay, Bisexuell, Tendenziell…?“. Alice grinst wissend und verbessert: „ T steht für Transsexuell, so wie Max!“. Phyllis ist erstaunt als Max ihr den Begriff Transsexualität erklärt, mit diesem Thema hat sie sich nie befasst. Neugierig will sie wissen, ob Max bereits eine Geschlechtsumwandlungs-OP hinter sich hat? Zögerlich gibt er zu, wegen der Brustamputation nach San Francisco gefahren zu sein, sich aber vor Ort doch wieder umentschieden hat. Nach einer solchen OP kommt es oftmals vor, dass die Brustwarzen gefühllos bleiben und das wollte er nicht riskieren, er fühlt sich auch mit den Brüsten inzwischen als ganzer Mann. Phyllis würde gerne weiter über das Thema sprechen, doch Alice ist der Meinung, es würde nun doch etwas offtopic geraten. Max ist entrüstet, schließlich handelt dieser Podcast doch auch von Transsexualität. „Ja, aber nicht jetzt!“, entscheidet Alice als ihr Handy klingelt, Tasha meldet sich aus dem Camp. Sofort unterbricht sie die Aufnahme und setzt sich in eine ruhige Ecke, Max ist beleidigt.
Tasha steht in Uniform mitten im Soldatencamp und kann leider nicht sehr lange reden, sie wollte nur kurz Alices Stimme hören bevor sie in den Irak aufbricht. Alice flüstert „Ich liebe dich“ und will es auch von Tasha hören. Tasha ist umringt von ihren Kameraden, schüchtern wiederholt sie Alices Worte und legt auf. Alice kommen die Tränen, sie starrt verzweifelt auf ihr Handy.
In der Zwischenzeit erreichen Bette und Tina das Planet und setzen sich mit Kit an einen Tisch. Kit zeigt eine Postkarte, die sie von Jenny erhalten hat, sonst hat seit der Abschiedsparty noch niemand etwas von ihr gehört. Tina hofft, die Karte wurde in China abgeschickt, so weit weg wie möglich, doch Bette muss sie enttäuschen, sie erkennt den Poststempel einer Stadt in Kalifornien. Dabei fällt Tina ein, sie muss leider schon gehen, weil sie ein Produktionsmeeting für „Lez Girls“ hat. „Mit Kate?“, fragt Bette schelmisch. „Sie wurde gefeuert.“, verrät Tina. Der neue Finanzier ihrer nächsten drei Filme hasste Kates Filme und wollte sie nicht dabei haben. Eigentlich hat dieser Typ nicht die leiseste Ahnung vom Filmgeschäft, aber Tinas Boss küsst ihm aus unerklärlichen Gründen den Hintern! Mit diesen Worten erhebt sie sich und eilt aus dem Lokal. Kaum allein mit ihrer Schwester, bittet Bette Kit darum, auf Angelica aufzupassen während sie selbst alles für Jodies Ankunft herrichtet. Phyllis setzt sich zu den beiden, fröhlich erkundigt sie sich nach Jodie. Bette antwortet nur kurz, sie wird morgen Abend zurückkehren, wendet sich erneut ihrer Schwester zu, ob diese mal wieder etwas von Angus gehört hat? Kit verneint, das will sie auch gar nicht, sie möchte einen klaren Schlussstrich.
Alice weint noch immer im Hintergrund leise vor sich hin. Bette bemerkt sie, steht auf und will sie trösten. Sie befürchtet, Alice könnte nicht nochmal durch den Scheuersack gehen…

Paige hat ihren Sohn in die neue Wohnung gebracht, damit auch er sich ein Bild machen kann. Wie sie bereits vermutete ist er begeistert. Paige ist zufrieden, sie will sogar kochen lernen für ihr zukünftiges Leben zu dritt! Nun müssen sie nur Shane wiederfinden und zusammen den Mietvertrag unterschreiben, dann kann der Umzug auch schon losgehen und der Junge in den Pool springen. Enthusiastisch will sie ihrem Sohn sein baldiges Zimmer zeigen und öffnet die Tür. Sie bleibt in der Bewegung stocken, auf dem Boden im Kinderzimmer sieht sie Shane mit der Maklerin beim Sex! Fassungslos schließt sie die Tür wieder, schnappt sich ihren Sohn und verlässt schnurstracks die Wohnanlage mit den Worten, die Zimmer wären bereits vermietet…

Tina ist spät dran für ihr Meeting, entschuldigend betritt sie den Konferenzraum und bleibt schockiert stehen: Am Tisch sitzt Jenny! Der neue Geldgeber überschüttet sie mit Komplimenten. Tina atmet tief durch, setzt ihr künstliches Lächeln auf und nimmt Platz. Tinas Chef stellt sie dem Geldgeber vor, auch Jenny bringt ein provozierendes „Hi“ hervor. Tina kann sich aus Jennys Anwesenheit einfach keinen Reim machen, ist aber höflich und bewundert Jennys neue Körperbräune. Sofort wird über das Drehbuch gesprochen, der Boss findet die Szene auf der Cocktailparty geradezu genial, in der Jesse ihren Freund sucht während Nina sie massiv anbaggert. Jenny schüttelt sich angeekelt und Tina ist nun absolut irritiert. Sie sucht die Szene in ihrem alten Skript, als Jenny sie stolz aufklärt, sie hätte während ihrem Aufenthalt bei dem neuen Geldgeber das Drehbuch komplett neu geschrieben. Wieder wird Jenny von beiden Männern für diese wundervolle Arbeit zum Himmel gelobt. Jenny fühlt sich sichtlich wohl, sie genießt diese Aufmerksamkeit in vollen Zügen. Sie zuckt naiv mit den Schultern und betont, sie konnte eben nicht anders, nachdem Tina sie von ihrem eigenen Filmprojekt feuerte. Tinas Augen werden größer. Ihr Boss sieht sie von der Seite an, er kann diese Entscheidung so rein gar nicht verstehen, weiß aber, dass das neue Skript Tina vom Hocker reißen wird. „Aufregend!“, lächelt Tina schüchtern. Der Millionär ist davon überzeugt, dass Jenny einen einzigartigen Zugang zu dieser Welt hat, die sie in ihrem Drehbuch beschreibt und deswegen auch nur die einzige fähige Person sei, die die Regie dieses Films übernehmen kann. „Regie führen???“, Tina ist entsetzt, sieht von einem zum anderen und prustet lächelnd in sich hinein als sich die Tür erneut öffnet und Jennys neue Assistentin den Schoßhund herein bringt. Jenny springt vom Stuhl um ihren Hund sofort in den Arm zu nehmen. Freudig quietschend stellt sie dem Millionär den Hund „Sounder“ vor, doch der guckt nur kritisch. Plötzlich wird auch Jenny zurückhaltend, auch sie entdeckt nun die rosa Schleifchen auf dem Kopf des Tieres. „Was ist das auf seinem Kopf?“, will sie arrogant von ihrer Assistentin wissen. Jenny wollte orangefarbende Schleifchen, definitiv kein rosa! „Ich dachte…“, stottert die arme Angestellte. „Nein! Ich bezahle dich nicht fürs Denken!“, stellt Jenny kompromisslos fest. „Mein Hund hasst dich jetzt, also nimm‘ ihn zurück und beschaffe ihm orangefarbende Schleifchen, damit er dich wieder mag!“, sie übergibt ihr den Hund erneut und winkt sie mit einer Handbewegung hinaus. Tina beobachtet das ganze, lehnt sich zu ihrem Chef und fragt flüsternd, seit wann Jenny eine Assistentin hat? Ihr Boss sieht sie nur skeptisch an…

Am späten Abend liegen Joyce und Phyllis kuschelnd in den Federn, Joyce muss sich vom gerade Erlebten erst einmal erholen und flüstert immer wieder „wow!“. Phyllis kann gar nicht glauben, dass Joyce nach den vielen, wunderbaren Partnerinnen, die sie bereits in ihrem Leben hatte, von dem Sex mit ihr so fasziniert ist, aber Joyce behauptet vehement, es sei der beste überhaupt. Morgen ist der Abend, an dem Joyce ihrer Partnerin eine Coming Out Party schenkt, was Phyllis ziemlich nervös macht. Sie erlebte schon so viele Partys, auf denen Millionäre ein- und ausgegangen sind, aber die Anzahl der wahnsinnig interessanten Frauen morgen Abend wirft sie um. Kuschelnd schmiegt sie sich an Joyces Hals. Joyce nutzt die Gelegenheit um zu fragen, ob Phyllis bereits über ihren Vorschlag nachgedacht hätte? „Über das Zusammenziehen?“, lächelt Phyllis. „Wirkt das nicht recht naiv?“ Doch Joyce versichert ihr das Gegenteil…

Shane sitzt in der Dunkelheit auf ihrer Vorderveranda mit einer Flasche Bier in der Hand. Bette kommt nach Hause, entdeckt Shane und legt tröstend einen Arm um sie. Ob Shane schon etwas von Paige gehört hat, fragt sie fast unhörbar. Shane schüttelt den Kopf, wehmütig vermutet sie, es wäre vielleicht aber auch besser so. Nur würde es ihr sehr um Shay leid tun, wenn er es mitbekommt. In diesem Augenblick öffnet sich die Hintertür und Jenny ruft, sie sei zurück. Shanes Mine erhellt sich, sie freut sich, Jenny wieder zu Hause zu haben. Nur Bettes Mundwinkel fallen herunter, sie will abrupt aufstehen und in ihr Haus gehen, wird aber von Shane aufgehalten. Also bleibt ihr nichts anderes übrig als die Wiedersehensfreude der zwei mit anzusehen und sogar selbst auf Jenny zu treffen. Shane stellt die zwei nochmals offiziell vor, damit sie das Kriegsbeil endlich begraben. Bette jedoch lächelt nur kurz angestrengt und fixiert Jenny mit ihrem stechenden Blick. Shane bittet um Frieden, sie sollen alles vergessen und wieder Freundinnen sein, aber Jenny dachte nie, Bette sei ihre Freundin. Bette grinst wenig überrascht, dreht sich um und geht…

Am nächsten Morgen hüpft Jenny freudestrahlend durch die Küche, sie telefoniert mit ihrer Assistentin und gibt ihr die Order, heute die Wäsche von der Reinigung zu holen. Sie soll es ja nicht vergessen, Jenny benötigt ihr tolles Kleid am Abend! Und dann soll ihre Assistentin sie heute Abend zu der Party fahren. Es klingelt an der Tür. Die Assistentin hat wohl ein Problem damit, denn Jenny macht sie unmissverständlich darauf aufmerksam, dass dies sicherlich kein 40-Stunden Job ist. Jenny öffnet nebenbei die Tür, Tina steht mit 2 Kaffeebechern gut gelaunt davor. Jenny würdigt sie keines Blickes, sie redet weiter mit ihrer Assistentin. Wenn sie am Sonntag noch ihre Assistentin sein möchte, wird sie sie heute, auf einem Samstagabend, auch abholen! Mit diesen Worten legt sie auf und starrt verständnislos auf die 2 Kaffeebecher in Tinas Händen. Tina hat auch Donuts mitgebracht, die Jenny aber ablehnt, weil sie zu viel Zucker enthalten. Tina rollt ihre Augen und tritt ein. „Was liegt an?“, will Jenny wissen, sie müsste eigentlich schon längst an ihrem Laptop sitzen. Genau deswegen ist Tina hier, sie hat das neue Skript gelesen, ist wirklich sehr angetan davon und hat einige Stellen markiert, über die sie mit Jenny reden möchte. „Du hast einige Stellen markiert?“, Jenny ist erschüttert. Tina glaubt, diese Szenen sind am Set besser anders zu händeln. „Aber du hast mich letztens vom Set ausgeschlossen!“, stellt Jenny nachtragend fest. In ihren Augen wollte Tina nur ihre Kreation klauen, den alleinigen Erfolg ernten und Jenny nicht daran teilhaben lassen. Tina atmet ruhig ein, in einem freundlichen Ton versucht sie zu erklären, dass sie nur ihren Job gemacht hat und den Film produzieren wollte, genau das, was sie auch jetzt gerade versucht. „Kann ich mein Eigentum wiederhaben?“, Jenny zeigt schnippisch auf das Skript vor Tinas Nase. Tina bemerkt, mit Jenny ist nicht vernünftig zu reden und übergibt ihr den Papierstapel. Demonstrativ zippelt Jenny jede einzelne Markierung ab mit den Worten, sie würde definitiv keine Ratschläge von Tina benötigen. Tina weiß, sie muss diesen Film irgendwie produzieren, deswegen gibt sie sich einen Ruck und entschuldigt sich in aller Form für alles, was in der Vergangenheit passierte. Sie erwähnt, sie müssten doch jetzt irgendeinen Weg finden, friedlich zusammen zu arbeiten um den besten Film herzustellen, den sie nur produzieren können. „Das war ja richtig gut!“, kontert Jenny, sie könnte erkennen, welch Überwindung es Tina gekostet hat, sich so demütig zu entschuldigen und sie respektiert es auch, allerdings versteht sie immer noch nicht, warum sie von Tina Ratschläge annehmen sollte. „Weil ich die Leitung des Projekts führe!“, enthüllt Tina. „Eben!“, regt sich Jenny auf, Tina würde nichts vom Schreiben verstehen, eigentlich gar nichts von Kreativität besitzen. Deswegen soll Tina sie doch bitte nun alleine lassen, damit Jenny endlich wieder ihrer Arbeit nachgehen kann. Sie klappt den Laptop auf und beginnt zu tippen. Tina sieht sie enttäuscht an, steht auf und geht…

Helena versucht tapfer, das Gefängnisessen herunter zu bekommen. Doch der Bissen bleibt ihr im Halse stecken, sie kann das Zeug einfach nicht schlucken! Ihre Mitgefangene ist da weniger anspruchsvoll, sie schnappt sich kurzerhand Helenas Teller und verputzt auch diese Portion. „Ich würde morden für ein vernünftiges Essen!“, weint Helena. Dann sieht sie erschrocken auf ihre Zellengenossin und korrigiert sich sofort, sie sei absolut gegen das Töten und möchte hier keine Missverständnisse aufkommen lassen. „Sowas passiert…“, murmelt ihre Mitinsassin. Helena dreht sich angsterfüllt zum Fenster…

Tina planscht mit Angelica in Bettes Pool herum. Es ist Zeit für den Mittagsschlaf, deswegen reicht sie Bette das Kind heraus, die die Kleine ins Haus bringt. Tina legt sich zum Entspannen bäuchlings auf die Luftmatratze und öffnet gewohnheitsmäßig (oder doch nicht?) ihr Bikini-Oberteil. Als Bette wieder auf der Terrasse erscheint, traut sie ihren Augen kaum. Unangenehm berührt spaziert sie unsicher zur Sonnenliege und schnappt sich eine Zeitung, immer wieder zu Tina schielend. Um die Spannung zu lösen fragt sie Tina, warum sie ihr nicht früher von Kates Entlassung erzählte? Tina vermutet, weil Bette das Filmgeschäft eh hassen würde. Das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun, entgegnet Bette und möchte im gleichen Atemzug wissen, ob es ihrer Beziehung zu Kate geschadet hat? „Wir haben keine Beziehung.“, gibt Tina ehrlich zu. Über Bettes Augen huscht ein winziges Glänzen, jetzt will sie es genau wissen. „Ihr ward nie zusammen?“ Tina schmunzelt, darauf möchte sie nicht antworten. „Du hast es nicht getan, oder?“, grinst Bette. Tina rutscht von der Luftmatratze und bedeckt ihre Brüste, sie lächelt Bette an und zuckt mit den Schultern. Bette wird flirtig, sie fragt gezielt, wie Tinas Sexleben zurzeit aussieht? Tina findet diese Frage nun etwas zu persönlich, sie schnappt sich ihr Oberteil, verhüllt sich in ein Handtuch, dreht sich zu Bette und verrät in einem leicht arroganten Tonfall, ihr würde es auch ohne Sex sehr gut gehen, schließlich hatten sie während ihrer Beziehung auch über viele Monate hinweg keinen! Sie dreht sich um und verschwindet im Haus. „Autsch!“, bekommt Bette nur hervor, diesen Treffer muss sie erst verarbeiten…

Wir dürfen einen kurzen Blick durch den Maschendrahtzaun der Strafanstalt auf den Gefangenenhof werfen und sehen die Insassinnen beim „Freigang“. Tina, Shane und Alice werden von einer Beamtin durch die engen Schleusen geführt, Alice hält sich krampfhaft an Tinas Arm fest. Shane ist begeistert von der Anzahl der hübschen Frauen um sie herum und grinst flirtend durch die Gitter, während Tina sich deprimiert darüber beklagt, einfach nicht von potentiellen Partnerinnen beachtet zu werden. Alice ist ganz anderer Meinung, Tina soll nur endlich damit aufhören, ständig den Kontakt zu Bette zu suchen. Shane führt hinzu, besonders wenn Jodie demnächst zurück sein wird. Schließlich erreichen sie den Besucherraum, auch Helena wird gerade hereingeführt. Schüchtern nimmt sie auf der gegenüber liegenden Seite des Tischs Platz, traut sich kaum, den Kopf zu heben. Die Stimmung ist sehr gedrückt. Erst als Tina leise „hi“ sagt, schaut sie ihre Freundinnen an. Tina will sie aufbauen und bewundert, dass Helena in dieser Situation immer noch sehr hübsch aussieht. Helena geht gar nicht darauf ein, sie will nur wissen, ob sich ihre Mutter endlich gemeldet hätte. Doch Alice hinterließ Peggy Peabody mehrere Nachrichten, so ca. 350 Stück, leider ohne Erfolg. Helena schießen Tränen in die Augen. Tina kann nicht verstehen, warum Helenas Kaution so dermaßen hoch angesetzt wurde, als ob sie einen Mord begangen hätte, keine von ihnen kann diese Summe aufbringen. „Ich hätte Catherine ja auch umgebracht, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte!“, zischt Helena wütend. Alice erklärt, bei Helena bestünde akute Fluchtgefahr, da sie keinen festen Wohnsitz hat und in vermögenden Verhältnissen lebt. „Und weil sie das Geld gestohlen hat.“, vollendet Tina den Satz. „Ich habe es nicht gestohlen! Es stand mir zu!“, fährt Helena ihr ins Wort. Die drei Frauen verstummen, gucken sich gegenseitig verstohlen an, bis Alice sich kleinlaut traut, die Frage zu stellen, deren Antwort alle interessiert: „Wo hast du das Geld versteckt?“ Wenn Helena bereit wäre, ihnen zu verraten, was sie damit gemacht hat, würden sie davon bestimmt die Kaution bezahlen können. Helena lehnt sich genervt zurück und schweigt sich aus. Shane wechselt das Thema, ob sie denn jedenfalls gut behandelt werden würde? „Sind die Bettlaken aus Polyester?“, will Alice wissen. Jetzt wird Helena ungehalten, zähnefletschend schreit sie, es würde gar keine Bettlaken geben! Und das Essen schmeckt wie Sch….! Alices Augen werden vor Schreck riesig als Helena weinerlich fortfährt, sie würde jederzeit damit rechnen von ihrer Zimmergenossin während des Schlafs gekillt zu werden. „Ok!“, Tina hat einen Plan, „Du bleibst standhaft und wir versuchen dich, so schnell wie möglich hier heraus zu bekommen!“. Shane verspricht, sie so oft sie nur kann zu besuchen. „Jeden Tag!“, wirft Tina ein. Helena nickt verzweifelt unter Tränen, wie soll sie bloß standhaft bleiben? „Nicht auffallen.“, flüstert Shane. Doch Tina ist anderer Meinung, Helena soll jede hier wissen lassen, dass mit ihr nicht zu spaßen ist! Shane und Tina diskutieren das Pro und Contra ihrer Vorschläge, Helena schaut nur verwirrt von einer zur anderen. Plötzlich wirft Alice ein, Helena müsste sich eigentlich nur eine Beschützerin suchen und feuert die Diskussion damit so richtig an. Helena nimmt mutlos die Hände vor das Gesicht. Zum Schluss der Debatte gibt Alice ihr einfach nur den guten Rat, bloß niemals die Seife fallen zu lassen…

Abends startet im Planet Phyllis und Joyces große Coming Out Party. Unzählige hübsche Frauen sind erschienen und stoßen gut gelaunt mit dem frischen Pärchen an…

Alice sitzt vor dem Fernseher in ihrer Wohnung und sieht sich die neuesten Berichte aus dem Irak an, sorgenvoll verfolgt sie die Nachricht, dass wieder einmal 19 Soldaten bei einem Selbstmordattentat ums Leben gekommen sind. Shane ist bei ihr, sie holte nur schnell ein paar Gläser aus der Küche, um Alice mit dem Tequila auf dem Wohnzimmertisch in Partylaune zu stimmen. Alice will aber nicht zur Party, sie vergeht vor Sorge um Tasha, die heute Morgen um 9 Uhr den Abreisetermin hatte und sich sofort melden wollte, wenn sie angekommen ist. Doch bisher kam keine Nachricht. „Sie hat sicherlich einen triftigen Grund.“, beschwichtigt Shane und füllt die Gläser…

Auf der Party unterhält sich eine gutaussehende, brünette Kollegin von Bette mit Joyce und Phyllis. Sie war sich vom ersten Augenblick an klar, dass Phyllis auf Frauen steht. „Die akademische Lesbenschaft heißt dich nun offiziell willkommen.“, lächelt Bette. Eine langjährige Bekannte von Joyce betont ebenso, Phyllis bereits seit Ewigkeiten auf ihrer Liste gehabt zu haben. „Zurück!“, ermahnt Joyce die anwesenden Frauen, „Ich habe sie zuerst gesehen!“…
Derweil stehen Alice, Tina und Shane in der gegenüber liegenden Ecke des Planets. Alice versucht einen geeigneten Flirt für Tina aus der Menge der Frauen heraus zu picken und fragt immer wieder, wie es denn mit dieser oder jener wäre? Aber Tinas Augen hängen nur an einer einzigen Frau, sie beobachtet jede Bewegung, die Bette mit ihrem Körper macht. Alice entdeckt die Kollegin in Phyllis‘ Runde und möchte wissen, ob die nicht etwas für Tina ist. Dabei bemerkt sie Tinas geistige Abwesenheit und stößt sie mit dem Ellenbogen zurück in die Realität. „Nicht Bette!!!“, ermahnt Alice sie scharf. „Ich schaue doch nur.“, verteidigt sich Tina und betrachtet nun die für sie Auserkorene. Shane findet sie süß, aber Tina befürchtet, sie sei bestimmt eine Wissenschaftlerin oder ähnliches und ihr geistig überlegen. Shane schüttelt verständnislos den Kopf und schießt direkt auf die Dame zu…
Jenny ist von ihrer Assistentin zur Party gefahren worden, nun gibt sie ihr noch ihre Anweisungen für morgen. Die Arme soll einen Regenbogen in Jennys Büro zaubern. „Einen Regenbogen???“, fragt sie völlig überfordert nach. Jenny meinte natürlich ihre Aktenablage soll in den Regenbogenfarben sortiert werden, damit jeder Charakter eine eigene Farbe besitzt. Die Assistentin versteht die Aufgabe nun, kann aber nicht bereits am frühen Morgen damit beginnen. Jenny sieht ihr eiskalt in die Augen:“Warum? Gibt es etwa etwas Wichtigeres für dich?“. Mit unschuldigem Blick stottert die Assistentin, sie müsse morgens in die Kirche. Jenny grinst sie verständnisvoll an, das kann sie bestimmt auch noch am Nachmittag erledigen und nennt sie ‚Dummerchen‘. „Aber da finden keine Gottesdienste statt.“, entgegnet ihre Angestellte. Shane gesellt sich kurz dazu um Jenny zu begrüßen, ganz nebenbei erkundigt sie sich nach der hübschen Frau, mit der Jenny gerade spricht. Die Assistentin strahlt Shane freudig an. „Meine Assistentin.“, knurrt Jenny arrogant. Als Shane sich wieder wegdreht, stellt Jenny erneut fest, ihre Mitarbeiterin also morgen früh im Büro zu sehen, doch diese wird definitiv nicht dort erscheinen. Jenny macht sich über sie lächerlich, tänzelnd fragt sie erneut nach dem Grund. „Weil ich hiermit kündige!“, die (ehemalige)Assistentin dreht sich um und geht. Jenny ist sprachlos, sieht ihr hinterher und murmelt, sie hätte damit die Chance ihres Lebens vertan…
Shane erreicht Bettes Kollegin, die immer noch mit Phyllis und Joyce zusammen steht. Joyce stellt Shane die Damen vor, zum einen die Sekretärin des Rockefeller-Imperiums, dann ihre alte Freundin Samantha, eine weitere Freundin und nun die Frau, die Shane für Tina ansprechen möchte: Andrea. Shane beginnt das Gespräch mit einem Kompliment und bewundert Andreas schöne Augen. Andrea revanchiert sich mit dem gleichen Kompliment für Shane. Das Eis ist gebrochen, nun zeigt Shane auf Tina, die nach wie vor mit Alice in der Ecke steht, und fragt, ob Andrea Lust hätte, sich etwas mit Tina zu unterhalten. Andrea sieht sich kurz um, dann bemerkt sie flirtend, sie würde sich doch gerade mit Shane unterhalten, was ihr sehr viel besser gefällt. Shane wirft einen erschrockenen Blick zu Tina, gibt aber ihrer Gesprächspartnerin sofort recht. Alice und Tina verstehen auf Anhieb die Sachlage. „Ihr habt eh nichts gemein!“, behauptet Alice enttäuscht und winkt ab. Nach einem kurzen Gespräch trifft Shane erneut auf Tina und Alice, es täte ihr leid, aber Andrea hat eine Freundin, quasi ein „NoGo“. Tina grinst sie an und behauptet, Shane sei eine schlechte Lügnerin…
Plötzlich taucht Paige hinter Shane auf, die nur eine Sache wissen möchte: Warum Shane unbedingt mit ihr und Jared zusammen ziehen wollte? Shane möchte lieber in einer ruhigeren Umgebung darüber sprechen, doch Paige möchte es hier und jetzt geklärt wissen. Shane hielt es für die einzig richtige Entscheidung, gibt sie nachdenklich zu. Paige zweifelt dies doch sehr an, sie wundert sich, ob Shane nicht einfach nur eine Familie ‚züchten‘ wollte, oder warum hat sie Jared vorgelogen, Shay würde zurück kommen? Dies streitet Shane ab, sie hoffte darauf, hat es aber niemals versprochen. „So? Wir werden eine große glückliche Familie sein.“, wiederholt Paige Shanes Worte zu Jared. Sie dreht sich zu Alice und Tina, ob auch ihnen diese Lüge erzählt wurde? Alice weiß von nichts, sie hakt sich bei Tina unter und sucht das Weite. Paiges Augen werden liebevoller, sie versteht Shanes Problem und erwartet bestimmt nicht, dass sie sich über Nacht ändert, weil sie damit leben kann, schließlich ist es ja nur Sex. Shane hebt abwehrend die Hände, Paige muss nicht damit leben können! Sie verdiene jemanden, der sie wirklich liebt und nur sie allein. „Und du liebst mich nicht?“, Paiges Blick wird immer verstörter. „Doch, doch!“, versichert ihr Shane, jedoch sind sie nicht mehr zusammen. Paige nickt langsam, sie versteht, worauf Shane hinaus will, dreht sich um und geht…
Zu diesem Zeitpunkt betritt Jodie das Lokal und schaut sich suchend um. Alice und Tina haben sich inzwischen zu Bette gesetzt, die Jodie sofort entdeckt und das Gespräch mit Tina abrupt unterbricht um ihre Freundin in die Arme zu schließen. Tina sieht ihr wehmütig hinterher und registriert gar nicht, dass Jenny sich neben sie gesetzt hat. Erst als Jenny bemerkt, wie verliebt Bette und Jodie wirken, wirft Tina ihr einen bösen Blick zu. Endlich löst sich das Paar voneinander und schreitet herüber zu ihren Freundinnen, von denen Jodie mit einer herzlichen Umarmung begrüßt wird. Auch Tina lächelt sie an und gibt ihr die Hand. Phyllis kommt aufgeregt dazu, sie braucht dringend einen guten Rat. Joyce ist gerade dabei, die Rechnung für die gesamte Party zu übernehmen, das ist ihr überaus unangenehm. Bette würde sich an ihrer Stelle darüber keine Gedanken machen, Joyce kann es sich locker leisten. Phyllis schüttelt den Kopf, ihr eigentliches Problem ist ja auch, dass Joyce mit ihr zusammenziehen möchte und sie befürchtet, das Leben mit Joyce wird exakt das gleiche, welches sie 25 Jahre lang mit Leonard führte. Sie will nicht mit der erstbesten Partnerin zusammen wohnen, sie hat das Gefühl, keine Wahl zu haben. Die Freundinnen sehen sich verunsichert gegenseitig an, Tina starrt immer wieder auf Jodie und Bette. Alice rät, sie soll das Spielfeld verlassen, solange sie noch kann, doch Phyllis gerät in einen wahren Redeschwall über ihre Zukunftsängste bis Joyce sich zu ihnen gesellt, da verstummt sie augenblicklich. Gemeinsam stoßen sie erneut auf Phyllis an…

Nach der Party begleitet Bette Jodie nach Hause in ihr Atelier, wo sie eine Überraschung für ihre Freundin vorbereitet hat. Sie kaufte einen großen Esstisch, deckte ihn für 2 Personen und dekorierte ihn liebevoll. Jodie findet es umwerfend, nie zuvor besaß sie Tischdekoration. Auch den Tisch selbst findet sie sehr schick. Als sie sich bedankt, wird Bette verlegen. „Aber dies ist meine Wohnung.“, lächelt Jodie unschuldig. Bette missversteht sie und vermutet, Jodie würde den Tisch nicht mögen, aber ihre Partnerin wollte damit nur sagen, dass sie ihre eigene Wohnung lieber selbst einrichtet, ohne dass Bette bestimmt, was dort hinein passt, oder auch nicht. Sofort entschuldigt sich Bette, sie wollte keinesfalls die Kontrolle übernehmen, sondern Jodie einfach nur eine Freude bereiten. Sie ist bestürzt, dass ihre Freundin es gleich als Kontrollversuch betitelt. Verzweifelt gibt sie zu, nicht zu wissen, was richtig oder falsch ihr gegenüber ist. Jodie sieht sie nachdenklich an, ein leichtes Grinsen huscht ihr über das Gesicht als sie langsam auf Bette zugeht und ankündigt, nun mal zur Abwechslung die Kontrolle über ihre Partnerin zu übernehmen. „Ach, wirklich?“, zweifelt Bette ernsthaft an. Da zückt Jodie bereits ihren Schal, den sie seit der Ankunft noch nicht aus der Hand gelegt hatte, und bindet ihn um Bettes Augen. „Ich kann dich nicht sehen, wie sollen wir uns unterhalten?“, wirft Bette fordernd ein, doch Jodie zischt nur „Pst!“ und beginnt ihre Freundin zu küssen, schwer darauf bedacht, dass Bette den Kuss nicht erwidert oder gar führt. Sie soll einfach nur fühlen. Immer wieder greift Bette nach Jodie und jedesmal wird sie abgewehrt, bis Jodie ihr die Hände auf dem Rücken festhält und Bette sie tatsächlich dort ruhen lässt. Nun öffnet Jodie langsam die Bluse ihrer Freundin, küsst sanft ihren Nacken und rutscht fast lautlos hinter ihren Rücken. Von dort ertastet sie ganz langsam Bettes Brüste, Bauch und Oberschenkel bis sie ihr die Bluse vollends auszieht…

Shane fährt mit einem Affenzahn vor dem WAX vor, panisch verlässt sie ihren Jeep und läuft die letzten Meter bis zum Zaun. Von dort hat sie volle Sicht auf das Unheil: Das WAX brennt lichterloh! Die Feuerwehr ist schon vor Ort und hat längst mit den Löscharbeiten begonnen, jedoch besteht nicht viel Hoffnung, sehr viel retten zu können. Während Shane nicht glauben kann, was sich vor ihren Augen abspielt, wird sie auch schon vom Einsatzleiter über unzufriedene Kunden oder Feinde im Privatleben gefragt, doch Shane hat weder das eine noch das andere. Der Einsatzleiter ist sich sicher, es handelt sich um Brandstiftung, er fand Spuren von Brandbeschleunigern. Shane möchte bitte nochmals nachdenken, ob es wirklich niemanden gibt, mit dem sie in letzter Zeit heftige Probleme hatte. Fassungslos schüttelt sie den Kopf und kann nur zusehen, wie die Flammen ihren Laden auffressen…

Wieder allein zu Hause liegt Alice auf ihrem Bett und sieht die neuesten Nachrichten aus dem Irak. Sie vergeht fast vor Sorge um Tasha. Plötzlich klopft es an ihrer Haustür. Erschrocken steht sie auf und tapst zur Tür, legt erst ein Ohr daran und verstellt dann ihre Stimme als sie fragt, wer da ist? „Alice, mach‘ die Tür auf!“, hört sie Tashas ruhige Stimme. Sie öffnet und entdeckt tatsächlich ihre Partnerin, die sie mit ihrem süßesten Lächeln angrinst. Für Alice gibt es kein Halten mehr, sie zieht Tasha in die Wohnung und übersät sie mit Küssen. Erst Sekunden später fragt sie, ob Tasha ok sei oder gar in Schwierigkeiten wäre, doch Tasha hört nicht auf sie zu küssen und antwortet nur, Alice soll nicht so viele Fragen stellen. Alice ist so froh, ihre Freundin in den Armen halten zu können, dass ihr der Grund eigentlich auch völlig schnuppe ist. Tasha hat sie einfach nur vermisst, gesteht sie und beginnt, erst sich und dann Alice das Shirt auszuziehen. Auch die restlichen Klamotten fallen schnell zu Boden und beide schaffen es nicht mal mehr ins Schlafzimmer, sondern lassen sich gleich auf dem Flurteppich küssend nieder…