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4.09 Lacy Lilting Lyrics

Ein Trommelwirbel erklingt, der Bildschirm bleibt schwarz. Spotlight auf: Marina Ferrer! Sie führt uns gesanglich in die Story ‚Lez Girls‘ ein, während eine Gruppe Tänzerinnen in Dessous um sie herum verführerisch tanzt…

Der Titelsong beginnt…

Tina hat wohl die Rechte an Jennys Story bekommen, denn beide sind auf der Suche nach dem passenden Regisseur und Koproduzenten. Gerade treffen sie sich mit einem, von dem Tina fest überzeugt ist, an einem Außenfilmset. Sofort beginnt dieser, Jenny für ihre tolle Arbeit zu loben, er findet es spannend, die lesbische Welt zu erkunden. Er hat auch schon eine Vorstellung, mit welchen Szenen dieser Film beginnen und wie die Storyline geführt werden sollte. Doch Jenny zeigt sich damit nicht einverstanden, sie will die Geschichte nicht völlig umgekrempelt sehen. Der Regisseur setzt noch einen drauf indem er vorschlägt, die Schauspielerinnen tatsächlichen Sex vor der Kamera haben zu lassen! Jetzt ist auch Tina entsetzt, dies soll doch kein Pornofilm werden! Jenny fehlen die Worte…

Bette beginnt ihren Arbeitstag. Sie parkt ihr Fahrzeug auf dem Schulparkplatz als sie Jodie mit einer anderen Frau aus deren Auto steigen sieht. Damit hat sie nicht gerechnet, erschrocken sieht sie der zärtlichen Verabschiedung der beiden zu. Dann fasst sie sich ein Herz und geht zu ihnen. Jodie stellt ihr mit festem Blick Amy vor, die auch taub ist. Amy gestikuliert zu Jodie, dass das wohl die besagte Frau ist? Jodie nickt. Bette dreht sich ab und macht sich auf den Weg ins Gebäude. Amy steigt mit hängenden Mundwinkeln in ihr Auto und fährt davon. Jodie stürmt Bette hinterher, sie will mit ihr reden, doch Bette hat keine Zeit. Sie muss bis zu der Besprechung heute Mittag noch einiges vorbereiten, auf der sie sich dann ja wieder sehen werden. Sie lässt Jodie stumpf auf dem Parkplatz stehen…

Im Planet herrscht der übliche morgendliche Trubel. Schlecht gelaunt betritt Kit ihren Laden. Sie entdeckt Angus, der gerade ein paar Gäste an den Tischen bedient. Entrüstet fragt sie ihre Tresenkraft, was er hier zu suchen hat? Doch sie will die Antwort gar nicht hören und schleppt sich mit ihrem Kaffeebecher in der Hand in ihr Büro, in dem ein wahres Blumenmeer auf sie wartet. Es gibt keine Ablage, auf der nicht eine Vase mit bunten Blumen und Rosen aufgestellt ist. Kit sieht sich wenig angetan um, gelangweilt nimmt sie eine Karte, die an einem der Blumensträuße angebracht ist: „Jede meiner Entschuldigungen ist so tief und ehrlich gemeint, wie meine Liebe zu dir. Angus.“ Verzweifelt zerreißt sie die Karte, setzt sich an ihren Schreibtisch und stützt ihren Kopf in ihre Hände. Wieder greift sie nach der Schnapsflasche, öffnet sie aber nicht, sondern stellt sie vor sich ab und starrt sie sekundenlang an. Plötzlich klopft es an der Tür. Erschrocken versteckt sie die Flasche wieder in der Schublade als jemand mit einem riesigen, roten Rosenstrauß herein kommt. Sie vermutet Angus und will ihn schon zu Recht weisen, endlich mit dieser Blumenflut aufzuhören, da lugt Papi mit ihrem Kopf über die Pflanzen und grinst sie entwaffnend an. Sie will sich für die gemeinsame Nacht bedanken, vielleicht können sie es ja demnächst einmal unter freieren Voraussetzungen wiederholen? Kit glaubt nicht, dass sie jemals freier für Papi sein wird. Papi grinst zuversichtlich, sie wird so lange warten, wie es nötig ist, um Kit zu beweisen, dass sie in ihrem ganzen Leben keinen Mann mehr benötigen wird! Sie kann ihr Leben verändern… Kit lächelt amüsiert, sie sieht Papi ernst in die Augen und möchte wissen, wann sie endlich damit aufhört? „Womit?“, möchte Papi neugierig wissen. Kit spricht über ihr Getue, ihre gespielte Coolness und ihre gekünstelte Aufreißershow. Sie hat in der Nacht die wirkliche Papi gesehen, die verletzbar und sanftmütig ist. Dieses Gespräch wird Papi nun unangenehm, sie wendet sich demonstrativ ab. Doch Kit gibt nicht auf, sie folgt Papis Blick und gibt zu, sich zu dieser anderen Papi hingezogen zu fühlen, aber nicht zu der Aufreißerin. Mit diesen Worten verlässt sie ihr Büro und hinterlässt eine sehr nachdenkliche Papi an ihrem Schreibtisch…

Alice und Tasha liegen nackt ineinander verschlungen in Alices Bett. Zärtlich möchte Alice wissen, wer Lisa ist? Tasha hat diesen Namen mehrmals im Schlaf erwähnt. Tasha wirkt bedrückt, sie war eine Kameradin im Irakeinsatz. Sie war hetero, verheiratet und hatte ein Kind. Doch bevor sie mehr erzählen kann, kommt Helena mit Gepäck und Sombrero frisch aus Mallorca nach Hause. Beide bedecken sich in Windeseile notdürftig mit der Bettdecke und winken Helena ins Schlafzimmer um ihren Reisebericht zu hören. Helena erzählt von dieser wundervollen Villa am Strand von Palma, in der sie wohnten. Und natürlich von dem Zweck der Reise: Das Pokerturnier. Dort gewann sie 150.000 $! Alice ist aus dem Häuschen, sie sollte auch Poker spielen! Tasha sieht sie zweifelnd an. Aber sofort schaltet sich Alices natürliches Alarmsystem wieder ein, skeptisch will sie wissen, ob Catherine überhaupt das gewonnene Geld mit Helena teilt? Helena stottert leicht, sie haben ein Arrangement miteinander… Alice bohrt nach, doch in diesem Augenblick brüllt eine Stimme von draußen ihren Namen durch das offene Fenster. Verwirrt ordnet Alice diese Stimme Papi zu, sie brüllt zurück, sie soll herein kommen…

Shay und Jared vergnügen sich in Bettes Pool während Shane Paige von dem plötzlichen Auftauchen ihres Vaters und von seinem fragwürdigen Charakter berichtet. Er erwähnte nicht, warum er hier ist, hat sich aber für heute wieder angekündigt. Da hupt er auch schon aus seinem Wagen an der Hausvorderseite. Ängstlich öffnet Shane ihm die Tür und bittet Paige, auf der Terrasse zu warten…

Papi will sicherstellen, dass Alice und Tasha nicht vor lauter Sex die Welt um sich herum vergessen… Sofort schmeißt sie sich mit aufs Bett. Inzwischen hat sich Tasha einen Trainingsanzug übergeworfen, Alice verbirgt ihren nackten Körper immer noch unter der Bettdecke und versucht weiter, aus Helena etwas über Catherines wahre Absichten heraus zu bekommen. Helena verteidigt ihr Handeln, sie ist keine Idiotin und weiß, was sie tut! Es ist ein Geschäft zwischen Catherine und ihr. Papi wirft ein, wenn das Herz mitspielt, werden die Regeln oft missachtet! Da muss Tasha plötzlich lachen. Das sind ja ganz neue Seiten an ihrer langjährigen Freundin, sie vermutet, Papi hat sich verliebt… Papi sieht verlegen auf ihre Hände, streitet es aber vehement ab. Dann gibt sie zu, da könnte vielleicht tatsächlich jemand sein, die aber nicht so einfach zu haben ist. Wahrscheinlich sogar gar nicht. Wieder lacht Tasha, die neue Seite ihrer Freundin gefällt ihr. Unerwartet klingelt es an der Haustür. Entrüstet will Alice wissen, was zum Henker heute los ist? Sie ermahnt Papi, sich nicht vom Fleck zu rühren um weiter von ihrer Freundin in spé zu berichten und auch Helena soll da bleiben, da sie auch mit ihr noch nicht fertig ist! Sie wickelt sich die Bettdecke ganz um ihren Körper und geht zur Haustür. Dort entgleisen ihr sämtliche Gesichtszüge als sie von Leonard Kroll leise begrüßt wird. Er sieht ziemlich fertig aus…

Shanes Vater Gabriel begutachtet halbherzig Shanes Haus und fragt umgehend nach seinem Sohn. Er sieht durch das Fenster auf die Terrasse und den Pool, in dem die Jungs mit Paige herumtollen. Bei Paiges Anblick gerät er ins Schwärmen, stolz stellt er fest, Shane sei eine wahre McCutheon! Doch das wehrt Shane entrüstet ab, sie ist gewiss nicht wie ihr Vater! Er ist nicht zum Streiten hier, lenkt Gabriel ein. Er beugt sich vor, holt tief Luft und verkündet, er will seinen Sohn abholen! Shane ist sprachlos. Entsetzt schüttelt sie den Kopf, das wird sie nicht zulassen! Er könnte nicht über Monate hinweg vom Erdboden verschwinden, auf einmal zurückkommen und ihr Leben in ein Chaos stürzen! Sie hat Panik in ihrer Stimme als sie ihm vorwirft, seinen Sohn einfach im Stich gelassen zu haben. Ruhig entgegnet ihr Vater, er habe seinen Sohn bei seiner Mutter gelassen. Shane muss bei diesem Satz bitter lachen. Sie macht Gabriel klar, wie gut es Shay hier hat, er geht brav zur Schule, hat Freunde gefunden… „Aber ich bin sein Vater!“, ignoriert Gabriel Shanes Worte. Sie möchte doch nicht etwa die Sache vom Gericht entscheiden lassen? Shane stutzt. Doch, das möchte sie. Gabriel schüttelt den Kopf. Er zählt locker seine Vorteile auf, Shane hat eine Drogenvergangenheit, kein geregeltes Leben, nicht mal genug Platz im Haus! Außerdem wird jedes Gericht dieser Welt das Kind seinem Vater zusprechen! Mit ihrer Lebensgeschichte hat sie eh keine Chance! Paige hörte mit, überzeugt mischt sie sich ein. Sie traf nie eine zuverlässigere Person als Shane! Gabriel will die Entscheidung darüber lieber dem Gericht überlassen und verschwindet…

Alice bittet Leonard herein, der ihr zu den anderen Frauen ins Schlafzimmer folgt. Dort stellt er sich höflich den drei anderen vor, Alice verschwindet kurz ins Bad um sich etwas anzuziehen. Als sie wieder das Zimmer betritt, will Leonard verzweifelt wissen, was sie mit seiner Frau gemacht hat? Alice versteht nicht ganz. Er möchte erfahren, wie es Alice geschafft hat, Phyllis in eine Lesbe zu wandeln? Helena erklärt ihm geduldig, dass niemand es schafft, jemanden umzuwandeln. Aber Phyllis erzählte ihm, Alice sei die Liebe ihres Lebens! Alice sieht ihn überrascht an. Leonard fährt fort, der Sex wäre laut Phyllis lebensverändernd gewesen! Alice fühlt sich amüsiert bestätigt und nickt, Tasha beobachtet sie dabei. Helena und Papi sehen Leonard wie kleine Kinder an, die gerade eine Standpauke bekommen. Traurig deutet Leonard auf das Bett. Dort ist alles geschehen, stellt er deprimiert fest. Er setzt sich mit dem Rücken zu den Frauen auf das Fußende und kann immer noch nicht begreifen, wie übel ihm das Leben gerade mitspielt. Die vier Frauen im Hintergrund sehen sich fragend an und zucken mit den Schultern…

Die Besprechung in der Kunsthochschule hat bereits begonnen. Es geht um die diesjährige Stipendienvergabe. Alle sprechen wild durcheinander, Tom übersetzt es Jodie so gut er kann. Bette sitzt an der Mitte des großen Konferenztischs und starrt ins Leere. Phyllis betritt unbemerkt den Raum. Plötzlich haut Jodie mit ihren Händen auf den Tisch. Alles verstummt. Hektisch beginnt die Künstlerin, ihre diesjährige Favoritin zu verteidigen als Bette sie nach wenigen Sekunden unterbricht und das Wort an sich reißt. Sie schließt die Diskussion indem sie den Favoriten ihres Kollegen zur Rechten wählt. Dabei wirft sie Jodie einen genervten Blick zu, die sie nur fassungslos ansieht. Sie hält das Thema für noch nicht beendet und hinterfragt Bettes Entscheidung. Bette wirft ihr ruhig eine gewisse Voreingenommenheit vor, weil sie mit der Künstlerin, die sie so sehr verteidigt, eng zusammen arbeitet. Wenn Jodie keine objektiven Argumente bringen kann, wird sie das Thema nun beenden und mit der Tagesordnung fortfahren. Phyllis bemerkt die Spannung zwischen beiden und schlägt eine Mittagspause vor. Bette ist augenscheinlich dankbar für diese Pause, erhebt sich sofort und geht schnellen Schrittes aus dem Raum. Jodie folgt ihr, hinter der Tür kann sie sie aufhalten. Sie müssen dringend miteinander reden, fordert sie Bette auf. Sie will wissen, was wirklich mit Bette los ist? Bette sieht auf den Boden, jetzt spricht sie doch aus, was ihr die ganze Zeit durch den Kopf ging. Sie sieht Jodie direkt in die Augen als sie fragt, wo sie die letzte Nacht verbracht hat? In Venice, gibt diese ehrlich zu. „Amy lebt also in Venice.“, stellt Bette traurig fest. Jodie nickt. Bette hofft, sie hatten viel Spaß zusammen, flüstert sie fast unhörbar. Ihr Handy piepst. Jodie möchte ihr noch etwas sagen, wird aber von Bette abgewürgt, die ihr Handy aufklappt um eine SMS zu lesen. Jodie entfernt sich ohne ein weiteres Wort. „Heilige Mutter Maria und Jesus!“, stürzt Bette vor Erstaunen hervor als sie die Nachricht liest. Phyllis kommt dazu, sie will wissen, ob bei Bette alles in Ordnung ist? Bette sieht sie mit offenem Mund an, sie zeigt ihr die SMS, die sie gerade von Alice empfangen hat: „Leonard Kroll sitzt in meinem Bett“…

Shane packt sauer Shays Kleidung zusammen und verstaut sie in einen Koffer. Paige sieht ihr dabei zu, sie versucht sie vergeblich davon abzuhalten weil Gabriel aus lauter Selbstsucht handeln würde. Shane glaubt, er habe mit seinen Äußerungen Recht gehabt. Wenn das Gericht erst ins Spiel kommt, landet ihr Bruder womöglich noch im Waisenhaus, das kann sie nicht verantworten! Paige gibt auf. Sie geht lieber, doch wenn Shane mit jemandem sprechen will, wäre sie immer für sie da. Langsam schreitet sie zur Tür, dreht sich nochmals um und sieht zu Shane, die weiterhin wütend die Klamotten zusammen packt. Dann geht sie aus dem Haus und schließt die Tür von außen…

Leonard sitzt nun am Kopfende des Bettes, umringt von den vier Frauen, und sinniert über Phyllis‘ Beweggründe. Vielleicht ist es die Midlifecrisis? Zurzeit ist es ja unheimlich modern, lesbisch zu sein! Tasha bemerkt trocken, dass er sowas vielleicht besser nicht in einem Raum voller Lesben sagen sollte… Alice gibt ihm irgendwie Recht, Homosexualität ist gerade wirklich angesagt. Helena aber weiß, Phyllis macht das nicht, um trendy zu sein. Vielleicht liegt es an ihrer Menopause, wundert sich Leonard weiter. Die veranlasst Frauen ja zu den wunderlichsten Sachen? Alice kann es nicht mehr hören. Sie rückt etwas näher zu ihm, schaut ihn geduldig aber ernsthaft an und bereitet ihn auf die Wahrheit vor: Phyllis ist eine Lesbe! „Unmöglich!“, behauptet Leonard, sie kann nicht 23 Jahre verheiratet sein und Kinder haben, ohne es nicht viel früher zu bemerken! Er wirkt wirklich verzweifelt. Helena und Tasha berichten von vielen Frauen, die es erst nach Jahrzehnten realisieren, nachdem sie sich ein heterosexuelles Leben aufgebaut haben. Das passiert öfter als er glaubt. Leonard weigert sich nach wie vor, dies zu verstehen. Er möchte jetzt kein Schwein sein, aber er will doch dringendst wissen, was sie im Bett mit einer Frau machen, was er nicht auch könnte? Was ist das große Geheimnis? Alice guckt ratlos in die Runde, holt tief Luft und verrät es ihm: Es ist nicht der Sex! Es ist so viel mehr als das, betont sie und lässt sich ratlos wieder auf die Matratze fallen. Helena versucht, es ihm mit einfachen Worten zu erklären. Dass es darauf ankommt, wie eine Frau denkt, fühlt, wie es sich anfühlt sie zu berühren, usw. Leonard ist fest davon überzeugt, Alice hat eine Art Fluch über Phyllis gebracht. Sie weinte mehr um Alice als sie jemals in ihrem gesamten Leben geweint hätte, berichtet er. Wieder versucht Helena einzulenken, die Heulerei gilt nicht unbedingt Alice. Tasha bemerkt mit einem Seitenblick, dass Alice bedingt Schuld daran trägt, weil sie sich mit einer verheirateten Frau eingelassen hat! Schuldbewusst sieht Alice nach unten. Sie möchte sich ehrlich bei Leonard dafür entschuldigen. Aber trotzdem kann er Phyllis in ihrer Entwicklung nicht mehr aufhalten, erwähnt Papi überzeugt. Wenn Alice nicht die erste gewesen wäre, dann eben eine andere Frau. Leonard bricht in Tränen aus. Tasha wendet sich ihm zu. Er muss nun an sich denken, fordert sie ihn auf. Sein Leben besteht bestimmt nicht nur aus Phyllis, da ist noch so viel mehr für ihn. Er hatte mit Phyllis eine wunderbare Zeit, sie haben zwei wunderbare Kinder, doch das Leben besteht eben aus Veränderungen! Er soll das tun, was ihm am schwersten erscheint, aber nötig ist: Er muss sie gehen lassen! Helena, Papi und Alice sehen sich während Tashas Worten gegenseitig an und nicken zustimmend. Da klingelt es schon wieder an der Haustür…

Alice staunt nicht schlecht, Phyllis steht vor ihrer Tür! Sie glaubt, Alice hat ein Problem mit ihrem Ehemann… Vorsichtig überzeugt sich Alice davon, dass die Leute in ihrem Schlafzimmer nicht mitbekommen haben, wer hier vor der Tür steht. Dann tritt sie hinaus in den Hausflur, schließt die Tür und berichtet, Leonard würde es gerade nicht gut gehen. Er hat sie ausgiebig über alles Mögliche befragt. Das scheint Phyllis furchtbar egal zu sein, sie fordert Alice auf, ihr aus dem Weg zu gehen. Alice hält sie auf, sie will die Gelegenheit nutzen, um sich bei Phyllis für ihre unschöne Art zu entschuldigen, mit der sie mit ihr Schluss gemacht hat. Phyllis bestätigt ihr vorwurfsvoll ihre Grausamkeit. Alice fühlte sich wohl überfordert, gibt sie zu. Phyllis lenkt ein, auch sie will sich dafür entschuldigen, sich wie ein verliebter Teenager verhalten zu haben. Nachdem es endlich ausgesprochen wurde, umarmen sie sich erleichtert. Phyllis klopft Alice dabei wie einem alten Kumpel auf die Schulter und drückt fest zu. Nun möchte Alice sie auch zu Leonard lassen, doch die Tür ist zu! Alice muss klopfen um in ihre eigene Wohnung gelassen zu werden…

Jodie arbeitet in ihrem Atelier als Bette forsch herein spaziert. Sie wirft Jodie vor, mitten im Gespräch abgehauen zu sein. Sie waren nicht in einem Gespräch, verteidigt sich Jodie. Bette hat ihr vorgeworfen, mit Amy ausgegangen zu sein, nachdem sie sie selbst dazu animiert hat, mit ihr auszugehen! Sie hat sie bestimmt nicht animiert, wirft Bette zurück, Jodie wollte es doch! Und sie hat Jodie auch bestimmt nicht darum gebeten, ihr Amy auch noch hinterher zu präsentieren! Jodie versteht das Problem nicht. Bette fragt sie ganz ruhig, wie sich Jodie fühlen würde, wenn sie sich mit einer anderen trifft und sie auch noch am nächsten Tag mit zur Schule bringt um sie Jodie zu präsentieren? Doch kaum hat sie die Frage gestellt, bereut sie es auch schon wieder weil sie Angst vor der Antwort hat. „Antworte ja nicht darauf!“, droht sie Jodie mitten im Wort. Jodie ist entsetzt, sie deutet Bette die Mauer an, die sie zwischen ihnen gerade aufbaut. Soviel Egoismus kann Bette nicht ertragen, sie verflucht Jodie und dreht sich weg. Jodie hält sie am Arm fest, sie will nun endlich sprechen! Bette stellt ihr nur eine Frage: Hat sie mit Amy geschlafen? Jodie nickt. Enttäuscht geht Bette sprachlos ein paar Schritte an Jodie vorbei. Sie ist zutiefst verletzt. Jodie möchte, dass sie sie anschaut und berührt sie am Arm, doch Bette schüttelt ihre Hand aggressiv ab. Jodie atmet tief durch und versucht sich verständlich zu artikulieren, wenn Bette sie nicht ansehen kann. Sie dachte die ganze Zeit über an Bette während sie mit Amy zusammen war, gesteht sie. Bettes Augen werden feucht, sie glaubt ihr nicht. Amys Berührungen fühlten sich nicht wie Bettes an, beschwört Jodie weiter. Bette schließt die Augen, Tränen laufen ihr über die Wangen. Keine berührte sie jemals so, wie Bette es tat. Keine hat sie jemals das fühlen lassen, was sie für Bette empfindet. Sie hat Amy gesagt, dass sie sie nie wieder sehen möchte! Sie fleht Bette an, sich umzudrehen. Weinend schaut Bette ihr ins Gesicht, mit einem traurigen Lächeln nennt sie Jodie eine verdammte Herzensbrecherin! Jodie schließt vor Erleichterung und Glück die Augen…

In Max‘ Firma wartet die gesamte Führungsetage im Konferenzsaal auf Max. Eine Kollegin schickt dem ‚Frauendiskriminierer‘ eine SMS, warum sie nicht ohne „ihn…sie…es“ anfangen könnten? Der lächelt nur schräg. Da erscheint Max abgehetzt, er hatte noch ein wichtiges Telefonat zu führen. Sein Chef stutzt ihn und die gesamte Belegschaft zusammen, es würde nichts Wichtigeres geben, als dieses Meeting mit Geschäftskunden! Außerdem würde er es hassen, wenn sich sein Personal ständig entschuldigt! Er würde nicht mal bei seiner eigenen Tochter diese Unart tolerieren, alle müssen Verantwortung für ihr Verhalten tragen! Max sieht ihn ängstlich an als er Brooke erwähnt…

Tina und Jenny treffen sich mit einem anderen Regisseur an einem Hotelpool. Sie diskutieren über die Beth und Nina Storyline. Tina möchte, dass Ninas Verhalten aus dem Betrug von Beth hervorgeht, aber Jenny besteht auf ihre Version: Nina will die heterosexuelle Sicherheit wieder haben, sie fühlt sich nur wohl, wenn ein Mann auf sie aufpasst. Tina lächelt gequält. Da werden sie von einem weiblichen Fan unterbrochen, die ein Autogramm von dem Regisseur haben möchte. Jenny geht dazwischen, sie wären just in einem Gespräch und wünschen keine Unterbrechungen! Der Regisseur vertröstet die junge Frau verständnisvoll auf später. Jenny kommt auf ihre Hauptstoryline zurück. Sie will besonders betont haben, wie sehr Jessys Leben durch Carina verändert wurde. Der Regisseur zeigt sich einverstanden. Er nimmt an, Jessy hat den fürchterlichsten Mann auf Erden und hat durch Carina erst begriffen, dass sie eigentlich gar keinen Mann will. Stolz grinst Jenny Tina an. Aber er glaubt auch, dass Jessys Urteilsvermögen durch ihre Erfahrungen ziemlich getrübt ist und der Mann vielleicht gar nicht so schlecht war. Diesen Konflikt möchte er gerne hervorheben. Jenny und Tina sehen ihn irritiert an. Jenny hat ganz andere Vorstellungen. Sie will Carina als berechnende Geschäftsfrau dargestellt wissen, die Jessy für eine Nacht verführt. Dann verlieben sie sich unsterblich ineinander, gehen auf dem Rodeodrive shoppen, kaufen sich Verlobungsringe und sind glücklich… Dabei veralbert sie den Regisseur. Tina versucht, sie daran zu hindern und entschuldigt sich bei dem Herrn. Wieder kommt ein weiblicher Fan auf den Regisseur zu und bittet um ein Autogramm. Diesmal weist er sie nicht ab, sondern lässt sich auf einen kleinen Plausch mit der Frau ein. Dann wendet er sich wieder Tina und Jenny zu, dieses Gespräch hat sich für ihn hiermit erledigt…

Phyllis nimmt Leonard an die Hand, sie will ihn nach Hause bringen. Doch Leonard hat noch eine letzte Frage an die vier Frauen. Phyllis hält dies für keine gute Idee, aber Leonard ist wirklich bemüht zu verstehen, warum sein Leben plötzlich auseinander fällt! Er schiebt Phyllis zurück ins Schlafzimmer. Stolz fragt er in die Runde, ob sie nicht die hübscheste und intelligenteste Frau wäre, die sie jemals gesehen haben? Wie, zum Teufel, soll er jemals ohne sie leben? Phyllis fordert Alice auf, ihm zu sagen, dass sie nicht so großartig ist wie er sie darstellt! Alice jedoch bestätigt ihm seine Worte voll und ganz. Phyllis nimmt Leonard in den Arm. Er ist ein wunderbarer Mensch, bestätigt sie ihm, sie ist aber lesbisch. Tränen laufen ihr über das Gesicht. Wenn sie jemals wieder mit einem Mann zusammen sein wollte, dann bestimmt mit ihm! Die vier Frauen sind gerührt. Phyllis und Leonard verabschieden sich. Alle winken ihnen ergriffen hinterher…

Gabriel spielt mit seinem Sohn Hockey vor Shanes Haus. Shane kommt mit einem Geschenk in der Hand heraus. Sie überreicht Shay das kleine Paket, das er eigentlich erst nächste Woche zu seinem Geburtstag bekommen sollte. Shay packt es aus und findet einen iPod. Shane hat bereits einen Song für ihn aufgespielt „Piece of my Heart“ von Janis Choplin. Das Lied bedeutet ihr sehr viel. Gabriel ist genauso begeistert wie sein Sohn, er liebt Janis Choplin. Traurig sieht Shane zur Seite. Als Gabriel Shays Koffer zum Wagen trägt, beugt sich Shane zu ihrem Bruder und beteuert ihm, immer für ihn da zu sein wenn er jemanden braucht. Zum Abschied umarmen sie sich. Shay macht keinen so unglücklichen Eindruck, aber Shane bricht in Tränen aus. Kaum ist das Auto vom Hof gefahren, lässt sie sich vor Kummer auf den Betonboden fallen und weint sich ihren Schmerz von der Seele…

Abends arbeiten Max und Grace an Alices Website. Er glaubt, sein Chef wird ihn demnächst aus scheinheiligen Gründen aus der Firma ekeln, Grace regt sich über soviel Borniertheit auf. Das Telefon klingelt, Grace hebt ab. Moira wird verlangt, doch sie kann mit diesem Namen nichts anfangen bis Max ihr andeutet, er ist damit gemeint. Seine Schwester Maggie möchte ihm mitteilen, dass seine Mutter gestorben ist. Er soll aber bitte nicht zur Beerdigung erscheinen, da sein Vater eh schon am Boden zerstört ist und durch seine Anwesenheit noch verzweifelter werden wird. Das ist ihm absolut nicht zuzumuten! Bestürzt legt Max den Hörer auf. Tieftraurig berichtet er Grace von seinem Vater, der seine Transformation in keinster Weise unterstützt, sich sogar für Max schämt! Nur seine Mutter hat immer zu ihm gehalten und nun darf er sich nicht mal von ihr verabschieden! Grace ist erschüttert über Maggies Verhalten, sie fordert Max auf, trotzdem zu fahren und bietet ihm ihre Begleitung an. Max nimmt den Vorschlag dankend an, fragt aber, warum sie das für ihn machen würde, sie kennt ihn doch kaum? Sie wünscht sich, dass dies auch eines Tages jemand für sie machen wird, flüstert Grace behutsam. Nun kann Max seine Trauer nicht mehr zurückhalten, er fällt ihr weinend in die Arme…

Alice hat eine Flasche Sekt geköpft, die die Mädels nun im Schlafzimmer genüsslich leeren. Helena bemitleidet Leonard, sein Herz ist gebrochen, glaubt sie. Papi ist fest überzeugt, er wird darüber hinweg kommen, in der Zwischenzeit sollte sich Alice nur von verheirateten Frauen fern halten! „Fass’ dir an die eigene Nase!“, ermahnt Alice sie und außerdem ist Papi ihnen allen noch eine Antwort schuldig. Wer ist denn nun das Mädchen, in das Papi sich tatsächlich verliebt hat? Wieder streitet Papi ab, verliebt zu sein. Außerdem ist es kein Mädchen, weist Papi alle zurecht, sie ist eine Frau! Und sie möchte gerne ihre Privatsphäre wahren, deshalb wird sie ihren Namen nicht verkünden! Alle grinsen sie belustigt an. Ein Handy klingelt irgendwo unter dem Bettzeug, hektisch werden die Kissen hochgehoben. Alice findet Helenas Handy, Catherine ruft an und erinnert sie an einen gemeinsamen Termin heute Abend, den Helena in der Aufregung völlig vergessen hat. Sie macht sich umgehend auf den Weg. Alice hofft nur, Helena muss nicht irgendwann die dicke Rechnung dafür bezahlen, doch die dreht sich entgeistert weg, sie erfüllt Catherine lediglich einen Gefallen! Alice ruft ihr beim Abschied hinterher, sie soll nicht vergessen, ihr Geld von Catherine zu holen… Helena grinst genervt und verschwindet. Wieder klingelt ein Handy unter der Bettdecke, diesmal ein Anruf für Alice. Shane läuft ziellos durch die Straßen, ihr geht es hundsmiserabel. Unter Tränen informiert sie Alice über den Abschied von Shay. Sie soll sie bitte sofort abholen. Alice verspricht, sofort dort zu sein. Shane bleibt vor einem ihrer riesigen Hugo Boss Werbeplakate stehen und betrachtet sich hasserfüllt und fluchend auf dem Banner…

Kit sitzt mit einer Flasche Bier vor der Nase im Planet, ihr Personal räumt den Laden auf. Angus erscheint hinter ihr, ängstlich fragt er, was sie da macht? Das geht ihn absolut nichts mehr an, antwortet Kit mit schwerem Kopf. Aber sie sollte auf gar keinen Fall trinken, bemerkt er zögerlich. Kit grinst, provozierend möchte sie wissen, wem sie dafür zu danken hat? Angus schüttelt den Kopf. Er möchte mit ihr reden. Kit weist ihr Personal lautstark an, einen Moment mit ihrer Arbeit aufzuhören und dem Mann dort ihre Aufmerksamkeit zu schenken, er hat nämlich etwas zu sagen! Die Musik verstummt, die Angestellten stehen still. Angus schluckt mehrmals und sucht nach den richtigen Worten. Seine Stimme bricht fast, als er sich nochmals für seinen unverzeihlichen Fehler entschuldigt. Trotzdem sie ihn gerade abgrundtief hasst, er liebt sie aber so sehr, wie er noch niemals jemanden zuvor geliebt hat. Und er hofft inständig, Kit wird ihm eines Tages vergeben können, bis dahin wird er geduldig warten und an nichts anderes mehr denken. Gelangweilt steht Kit von ihrem Stuhl auf, torkelt an ihrem Personal vorbei, bei dem sie sich höflich für alles bedankt, und geht nach Hause. Angus steht immer noch in der Mitte des Raums, Kit hat ihn nicht mit einem Blick gewürdigt…

Jodie arbeitet mit Bette gemeinsam an ihrer neuen Skulptur. Jodie lobt Bette für ihre handwerklichen Fähigkeiten, obwohl sie ihr doch erzählte, auf diesem Gebiet nicht so gut bewandert zu sein. Bette grinst sie an, sie kann kaum glauben, dass Jodie sich an diese unwichtige Unterhaltung erinnert. Jodie sieht ihr ernst in die Augen, sie erinnert sich an alles, was Bette ihr jemals erzählt hat! Zögernd möchte sie wissen, ob Bettes Entscheidung über das diesjährige Stipendium noch diskutabel ist. Bette möchte jetzt nicht darüber sprechen, schließt aber eine eventuelle Umentscheidung nicht gänzlich aus. Jodie sah auf dem Arbeitsweg heute Morgen ein tolles Objekt der besagten Künstlerin, erwähnt sie begeistert. „Als du von Amy kamst?“, stichelt Bette. Jodie bedauert, dass Amy dafür nicht angehalten hat um es genauer zu betrachten. Bette betitelt Amy lächelnd als Kunstbanausin… Sie sieht Jodie einen Augenblick lang stolz an. Sie möchte gerne eine Dinnerparty veranstalten, merkt sie vorsichtig an. Sie will Jodie ihren Freundinnen vorstellen, Bette glänzt Jodie dabei mit leuchtenden Augen an. Jodie weiß nicht so recht, sie fühlt sich nicht wohl bei dem Gedanken. Bette setzt sich neben sie. Zärtlich beruhigt sie Jodie, es ist kein Test. Sie ist sich bereits sicher, dass sie Jodie liebt! Jodie strahlt mit dem gleichen leuchtenden Blick zurück. „Darf ich kochen?“, will sie amüsiert wissen. Beide lachen sich verliebt an. Jodie bittet Bette, heute Nacht bei ihr zu bleiben. Bette wartet mit der Antwort, sieht ihr fest in die Augen und nickt. Dann streichelt sie ihr sanft über die Augenbrauen und Wangen, sie findet Jodie einfach wunderschön. Bette bedachte aber nicht, dass sie von der Arbeit an der Skulptur noch Schmutz an den Fingern hat, den sie nun großzügig in Jodies Gesicht verteilte. Die schüttelt ihre Hände ab, Bette kann sich ein lautes Lachen nicht verkneifen und zieht Jodie eng an sich heran um sie leidenschaftlich zu küssen…

Tina und Jenny versuchen ihr Glück nun in einem Theater. Dort sind sie mit einem Regisseur und Produzenten verabredet, von dem Tina nur Erfolge zu berichten hat. Sie ermahnt Jenny, ihm nur zuzuhören und keine Spielchen zu treiben! Jenny zeigt sich einverstanden, zusammen begrüßen sie den engagierten Theatermann. Sofort fragt Jenny, was er von Lesben hält? Tina kneift die Augen zusammen, aber der Mann ist enthusiastisch beim Thema, er kann durchweg nur Positives berichten und hat bereits viel darüber produziert! Er bittet die beiden in den Theatersaal, sie sollen im Zuschauerraum Platz nehmen. Er ist sich darüber im Klaren, beginnt er euphorisch zu erzählen, dass Jenny und Tina einen Film drehen wollen. Doch das Thema wurde schon so oft auf der Leinwand präsentiert. Er träumt von einem Musical, ein lesbisches Musical ist bisher noch nie dagewesen! Als er die Geschichte ‚Lez Girls‘ gelesen hat, war ihm sofort klar, das ist ein Musical! Er sieht Jenny gespannt an. Die lässt einen Freudenschrei erklingen, sie wollte von Anfang an daraus ein Musical machen! Tina stimmt ihr betreten zu, sie scheint nicht so angetan von der Idee zu sein. Der Regisseur hat bereits etwas vorbereitet. Dafür hat er eine außergewöhnlich talentierte Frau engagiert, mit der er schon lange zusammen arbeitet und fest davon überzeugt ist, dass auch Jenny großartig mit ihr auskommen wird. Er dreht sich in Richtung geschlossenen Vorhang, die Ladies möchten sich bereit machen. Der Vorführraum wird dunkel, der Vorhang geht auf, ein Trommelwirbel erklingt. Spotlight auf: Marina Ferrer! Wieder führt sie uns in die Story ‚Lez Girls‘ ein. Jennys Mundwinkel fallen fast auf den Boden, auch Tina kann kaum glauben, was vor ihren Augen passiert. Jenny sieht Tina fragend an und rollt mit den Augen. Auf der Bühne kommen nun die Tänzerinnen in ihren Dessous zum Einsatz. Marinas Einleitung ist beendet, da spielen zwei Tänzerinnen eine langsame Melodie auf ihren Gitarren. Sie singen ‚Jessys Lied‘, das von der aufrichtigen Fotografin und ihrem Freund erzählt… Am Bühnenrand umarmt Marina den Regisseur, Jenny beobachtet dies genau, grinst und rollt erneut mit den Augen. Auf der Bühne wird die Melodie schneller, die restlichen Tänzerinnen zeigen ihre einstudierten Bewegungen während die zwei Sängerinnen den Refrain ‚Lez Girls – willkommen in unserer Welt‘ singen…

Alice und Shane sitzen mit Dosenbier unter dem riesigen Werbeplakat. Alice redet auf Shane ein, sie hat alles für Shay getan. Shay weiß das auch und er weiß ebenso, dass Shane immer für ihn da sein wird. Bei jeder Feststellung antwortet Shane nur mit einem knappen „ja!“. In der Zwischenzeit, Alice hebt ihre Stimme, sollte Shane endlich mit dem grausigen Scheiß hinter ihnen fertig werden! Sie zeigt mit dem Finger auf das Werbeplakat. Alice greift nach einer der drei Farbspraydosen, die neben ihr stehen, schüttelt sie und verpasst der Shane auf dem Plakat einen fiesen Schnurbart. Begeistert bemerkt sie, dass Shane mit Schnauzer gar nicht so übel aussieht! Schon sprüht sie die Augenbrauen etwas dicker. Shane betrachtet das Kunstwerk mit Anerkennung. Sie dreht sich zu Alice, sieht sie direkt an und bedankt sich aufrichtig für ihre Freundschaft. Alice nimmt sie in den Arm, beide halten sich einen langen Moment fest. Dann greift auch Shane nach einer Spraydose, zusammen verschönern sie das Plakat mit witzigen Elementen. Alice sprüht einen riesigen Penis auf die Unterhose, auf dem Bauch schreibt sie „I like Alice“. Shane gestaltet den Slogan „YOU’RE LOOKING VERY SHANE TODAY“ in „YOU’RE LOOKING LIKE SHIT“ um. Sie haben viel Spaß und lachen sich schlapp beim Anblick ihres gemeinsamen Werkes…