4.06 Lucky Be A Lady
„YOU’RE LOOKING VERY SHANE TODAY“ steht auf dem riesigen Hugo Boss Werbeplakat, auf dem Shane nur in Unterhose gekleidet, mit beiden Händen vor den Brüsten, vor einer grauen Mauer posiert. Shane sieht sich das Poster verlegen, fast verschämt an. Neben ihr lassen sich zwei Promoter über die Genialität dieses Bildes aus, aber Shane kann nicht fassen, dass sie bald überall in der Stadt nackt zu sehen sein wird. Morgen ist der Startschuss der Kampagne auf der Filmpremiere, die die Firma sponsert. Shane ist sich nicht sicher, ob sie so spontan jemanden findet, der auf Shay aufpasst. Aber die Werbefachleute raten ihr, besser anwesend zu sein, da es sich um die größte Party des Jahres handelt, auf der Rang und Namen vertreten sind und sie ihr Aushängeschild ist. Shane kneift die Augen zusammen, sie ahnt nichts Gutes…
Der Titelsong beginnt…
Shane hat sich ihrem Schicksal ergeben und läuft nun nach Hause. Ihr Handy klingelt, Alice braucht einen guten Rat wie sie weiterhin mit Phyllis umgehen soll. Sie hört einfach nicht auf, sie ständig anzurufen und ihr zu beteuern, Alice wäre die Liebe ihres Lebens. Alice erklärt aufgeregt, warum sie keine weitere Beziehung mit Phyllis haben möchte, doch Shane hört ihr gar nicht zu. Sie nimmt das Telefon von ihrem Ohr und wartet, bis Alice ihre Ausführungen beendet hat. Dann erwähnt sie, sie hat nun wirklich andere Sorgen und berichtet von der morgigen Filmpremiere. Alice ist sofort Feuer und Flamme, schwärmend bittet sie, Shane dorthin begleiten zu dürfen. Außerdem sollte die ganze Clique dabei sein! Shane ist schockiert, wenn Alice unbedingt möchte, kann sie mitkommen, aber sie soll um Gottes Willen bitte niemanden sonst einladen! Alice denkt anders darüber, aber bevor Shane es ihr ausdrücklich untersagen kann, klingelt ihr eigenes Handy und sie drückt Shane in Wartestellung.
Bette ruft aus ihrem Büro an, Alice soll unbedingt mit Phyllis reden. Ihre Chefin macht sie gerade wahnsinnig! Alice lenkt das Thema sofort auf die Filmpremiere, wird aber von Bette zurecht gestoßen, dass ihre Freizeit sehr knapp bemessen ist, weil Phyllis nur noch puscht, seit dem Alice mit ihr Schluss gemacht hat. Schon wird sie erneut von ihrer Chefin angerufen und bittet Alice, einen Augenblick in der Leitung zu bleiben.
Statt ‚Hallo‘ zu sagen, erkundigt sich Phyllis sofort nach Alice. Bette aber beteuert verlegen, sie habe nichts von ihr gehört. Phyllis fleht sie an, dafür zu sorgen, dass Alice wieder mit ihr spricht.
In der Zwischenzeit klingelt Alices Handy erneut. Helena sitzt zu Hause auf dem Sofa und stopft trockene Cornflakes in sich hinein. Alice möchte bitte auf ihrem Weg Milch einkaufen, erwähnt sie gelangweilt und schiebt sich noch eine Fuhre in den Mund. Auch ihr berichtet Alice umgehend von der Filmpremiere, aber Helena ist wenig begeistert weil sie sich das garantiert nicht leisten kann. Alice versichert jedoch, sie wird für alles sorgen und beendet das Gespräch um sich wieder bei Shane zu melden.
Freudig jubelt Alice in den Hörer, Helena ist auf jeden Fall morgen Abend dabei. Shane ist entrüstet, sie brüllt fast heraus, sie möchte niemanden dabei haben! Da klingelt Alices Handy erneut und sie bittet Shane ein zweites Mal, sich einen Augenblick zu gedulden. Aber Shane hat die Faxen dicke, genervt legt sie auf.
Papi hat bereits von Shanes großen Durchbruch morgen erfahren. Neugierig will sie wissen, ob auch Alice dort erscheinen wird. Sie selbst hat gerade Tickets bekommen und plant, Tasha mitzubringen. Auf ihrem zweiten Handy schreibt sie eine SMS an Tasha, in der sie beteuert, dass Alice sie heiß findet. Tasha antwortet prompt mit „Shut up!“. Gleichzeitig versichert sie Alice grinsend am Telefon, Tasha würde Alice süß finden. Papi erwähnt die Aftershow-Veranstaltung, eine Poker-Nacht im großen Stil. Aber Alice hat keinen blassen Schimmer, wie man Poker spielt. Papi will ihr heute Abend das Spiel beibringen und fängt sofort an, alles zu organisieren. Sie ruft Tasha an, die heute Abend unbedingt dabei sein soll, aber Tasha ermahnt Papi, sie ja nicht verkuppeln zu wollen. Papi ignoriert die Worte, streng befiehlt sie Tasha, nachher zu erscheinen!
Bette diskutiert immer noch händeringend mit Phyllis als Jodie mit ihrem Übersetzer Tom das Büro betritt. Nervös drückt sie ihre Chefin weg. Zögernd entschuldigt sie sich, Jodies Anrufe nicht beantwortet zu haben, im Moment ist sie einfach zu beschäftigt. Doch Jodie unterbricht Bette lächelnd. Sie vermutet, Bette würde seit dem Beinahe-Kuss nicht wissen, wie sie ihr in Zukunft begegnen soll. Doch sie selbst sieht es locker. Es ist nichts passiert und das war’s! Wenn etwas passiert wäre, wäre Jodie sicherlich nicht abgeneigt gewesen, aber sie sollte sich keinen Kopf darum machen. Immerhin müssen sie weiterhin zusammen arbeiten und sollten versuchen, wie Erwachsene damit umzugehen. Bette weiß nicht, wie sie darauf antworten soll. Anscheinend sieht sie es anders, bekommt aber keine Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge zu erklären da sie von Phyllis bereits wieder am Telefon verlangt wird. Jodie hat gesagt, was sie sagen wollte und verlässt das Büro. Bette atmet schwer aus bevor sie sich wieder mit Phyllis befasst, die ihr sofort erklärt, dass Alice sich nur so verhalten würde, weil sie Leonard getroffen hat. Wenn er nicht wäre, würde Alice sicherlich weiterhin mit ihr zusammen sein wollen. Wieder bekommt Bette keine Chance zu antworten, Alice möchte sie auf der anderen Leitung sprechen.
Ohne Umschweife weist Bette Alice an, auf der Stelle mit Phyllis endgültig Schluss zu machen. Alice antwortet erstaunt, sie habe bereits mit Phyllis Schluss gemacht. Während Bette fest stellt, dass manche Lesben es mehrmals hören müssen, bevor sie tatsächlich das Ende der Beziehung wahr nehmen, klingelt Alices Handy erneut. Als Bette ihr beteuert, die Situation ist wirklich ernsthaft, drückt Alice sie weg um den eingehenden Anruf von Jenny entgegen zu nehmen.
Jenny ist im Planet und möchte eigentlich nur wissen, ob Alice Zeit für einen gemeinsamen Kaffee hat. Leider nicht, entgegnet diese und erzählt auch Jenny ohne Luft zu holen von der morgigen Premiere. Shane betritt das Lokal und stellt sich neben ihre telefonierende Freundin. Jenny würde gerne mitkommen und nutzt die Gelegenheit, auch Shane zu fragen, ob sie Lust darauf hat. Shane entgleiten die Gesichtszüge, sie greift sauer nach Jennys Handy um Alice den Marsch zu blasen, die sich aber lautstark verteidigt, überhaupt nichts getan zu haben.
Kit steht hinter dem Tresen, ebenfalls mit ihrem Telefon am Ohr. Sie möchte zu Bette durchgestellt werden. Bette begrüßt ihre Schwester mit der Drohung, sich selbst umzubringen. Aber bevor sie das tut, betont Kit, möchte sie wissen, ob Bette morgen Abend zu der großen Filmpremiere mitkommt? Nein, sie wird morgen Abend tot sein, antwortet Bette, weil sie sich definitiv das Leben nehmen wird sobald sie den Hörer endlich auflegen darf. Kit verrät, dass Shane gerade mit Alice am Handy spricht. Bette fordert Kit donnernd auf, Shane zu bestellen, sie soll Alice sagen, sich jetzt sofort bei Phyllis zu melden um die Beziehung zu beenden! Kit gibt die Anweisung an Shane weiter, die diese an Alice weitergibt. Alice brüllt entsetzt in den Hörer, dass sie das bereits getan hat! Diese Antwort geht von Shane über Kit zurück an Bette, die Alice auffordert, es noch einmal zu tun! Wieder funktioniert die Kette einwandfrei. Alice ist genervt, sie würde gerade von Shane sicherlich keinen Rat benötigen, wie man eine Beziehung beendet! Shane kommt zurück zum Thema. Alice berichtet, wen sie bisher für morgen Abend eingeladen hat. Plötzlich klingelt Jennys Handy, Shane fordert Alice zum Warten auf und nimmt das neue Gespräch entgegen. Lindsay möchte ‚Debby‘ sprechen. „Wer ist Debby?“, fragt Shane ungehalten in den Hörer. Sofort springt Jenny von ihrem Barhocker auf und will das Gespräch annehmen. Flüsternd erklärt sie Shane, sie wurde als Kind immer Debby genannt.
Jenny erwartete Lindsays Rückruf um ihr mitzuteilen, sie würde sich ein neues Haustier wünschen und gerne mit Lindsay zusammen am Wochenende ins Tierheim fahren um sich dort eines auszusuchen. Doch Lindsay hat andere Pläne, ihre Freundin Stacy ist da und sie wollen ein romantisches Wochenende verbringen um ihre Beziehung zu retten. Es ist bereits alles gebucht. Lindsay hat sich ‚Debbys‘ guten Rat zu Herzen genommen, ihrer Freundin die Pistole auf die Brust zu setzen und zu drohen, dass sich die Beziehung erledigt hat, wenn sie dieses Wochenende wieder absagt.
Jenny legt ärgerlich auf. Sie überlegt einen Moment, dann bittet sie einen Gast darum, ganz kurz sein Handy benutzen zu dürfen. Mit diesem ruft sie Stacy an. Sie gibt sich als Sofia Mancuso vom ‚C-Magazine‘ aus und fragt mit einem sehr starken italienischen Akzent, ob Stacy morgen Abend für ihre Zeitschrift ein Interview mit Shane McCutheon auf der Filmpremiere führen kann. Stacy ist sich unsicher, eigentlich will sie ihre Wochenendpläne nicht verwerfen. Lindsay beobachtet sie genau. Jenny kämpft mit allen Mitteln, sie suchen für ihre Zeitschrift eigentlich noch einen Seniorredakteur, aber wenn Stacy zu beschäftigt ist… das war das Zauberwort. Stacy ist sich sicher, ihre Pläne ändern zu können und sagt zu.
Bette hängt, inzwischen absolut dem Wahnsinn nahe, immer noch mit Phyllis in der Leitung. Phyllis möchte wissen, ob Alice sich bereits mit anderen Frauen trifft. Nein, versichert Bette ihr, Alice braucht vielleicht nur etwas mehr Freiraum. Phyllis reagiert sofort eingeschnappt, sie will wissen, ob Alice dies wörtlich gesagt hat. Bette rollt ihre Augen zum Himmel. Wieder werden sie unterbrochen, da Alice Bette erneut am Telefon verlangt. Sie nimmt den Anruf entgegen. Phyllis will nicht länger warten und wählt eine andere Nummer auf ihrem Apparat.
Alice versteht Bettes Verzweiflung, glaubt aber nicht, dass die Situation durch ein Gespräch mit Phyllis besser wird. Bette beißt die Zähne zusammen. In dieser Sekunde klopft ein zweites Gespräch auf Alices Handy an, auf dem Display erscheint der Name Phyllis. „Nimm es an!“, bestimmt Bette fordernd, doch Alice leitet das Gespräch auf ihre Mailbox um. Bette stützt sich völlig fertig auf ihrem Schreibtisch ab, ihr Leben ist ruiniert!
Phyllis vermisst Alice sehr, spricht sie auf die Box. Sie will sich wieder mit ihr vertragen, sie liebt sie.
Nachdem das Gespräch mit Alice beendet ist, will Bette gezwungenermaßen weiter mit Phyllis reden, doch die hat bereits aufgelegt. Da platzt Tina in ihr Büro und beschwert sich darüber, wie schwer Bette ans Telefon zu bekommen ist! Bette ist völlig überrollt. Tina stutzt Bette zurecht, sie könnte sie nicht ständig ignorieren da sie ein Kind zusammen haben und gemeinsame Entscheidungen treffen müssen. Tina benötigt Bettes Unterschrift auf dem Aufnahmeantrag für Angelicas Vorschule. Die ‚Beverly Montessori‘ liegt ganz in der Nähe und Tina hält sie für eine gute Schule. Doch Bette hat bereits einen Platz in der Waldorfschule am Rande der Stadt beantragt, um Angelica die bestmöglichen künstlerischen Voraussetzungen zu bieten. Tina glaubt, nicht richtig verstanden zu haben, sie fragt, wie Bette eine solche Entscheidung ohne sie treffen konnte. Doch Bette feuert zurück, sie waren sich schließlich darüber einig, Angelica die beste Bildung zu gewährleisten! Erstens könnten sie sich das Schulgeld für die Waldorf nicht leisten, entgegnet Tina sauer, zweitens ist die Schule viel zu weit weg und drittens handelt es sich nur um die Vorschule, in der die Kinder eh nur mit Bauklötzen und Malstiften spielen, da kann man nicht wirklich von Bildung sprechen! Bette schreit sie an, sie würden alles bezahlen, was dafür nötig ist, außerdem geht es nicht nur um Buntstifte und Bauklötze, die ersten Jahre sind für Angelicas Entwicklung entscheidend! Wütend brüllend verlässt Tina ohne Unterschrift Bettes Büro. Bette flucht über Tinas Naivität als James sie darauf aufmerksam macht, dass Phyllis bereits wieder in der Leitung wartet…
Abends bereitet Alice bei sich zu Hause alles für das Pokerspiel vor. Helena motzt herum, Poker wäre überhaupt nicht ihr Spiel. Schon treten die Gäste ein, Papi hat viele Mädchen und Getränke mitgebracht. Alice öffnet zwei Bierflaschen, gibt eine davon an Tasha weiter als erneut ihr Handy klingelt: Phyllis! Verlegen grinsend legt Alice das Handy unbeachtet zur Seite und stellt sich neben Tasha. Helena setzt sich missmutig an den Pokertisch, flüsternd beichtet sie Papi, sie hat seit einer Ewigkeit nicht mehr gepokert. Papi beruhigt sie, sie wird ihr gleich einige Regeln beibringen, mit denen sie keinesfalls verlieren kann. In diesem Augenblick erscheint eine schüchterne junge Frau und begrüßt Papi mit strahlenden Augen und den Worten „ich liebe dich“.
Bette arbeitet immer noch. Sie telefoniert mit Kit, die unbedingt möchte, dass Bette sich den Song von Angus auf ihrer CD anhört. Bette hört nur mit einem Ohr zu, zwischendurch weist sie James an, ihr die beste Internetseite für Gebärdensprache heraus zu suchen. Da erscheint Angus, der Angelica bei sich hat. Schmunzelnd fragt Bette, ob er auch kurz mit Kit reden möchte, aber er wird sich später bei ihr melden und lehnt ab.
Entspannt setzen sie sich in die Ledersessel. Bette sieht ihn sekundenlang an, grinst und erkundigt sich, wie es so mit ihm und ihrer Schwester läuft. Verlegen antwortet Angus, alles sei ok. Und wie es Hazel so geht, fragt Bette gezielt weiter. Auch ihr geht’s gut, beteuert Angus. „Liebst du meine Schwester?“, die Frage trifft direkt ins Schwarze. Angus sieht Bette misstrauisch an, verwirrt gibt er vor, nicht folgen zu können. Bette wird deutlich, sie spricht ihn direkt auf sein Verhältnis zu Hazel an. Angus fühlt sich in die Ecke gedrängt, er springt auf. Ärgerlich gibt er zu, einen Fehler gemacht zu haben und diesen wieder gerade biegen zu wollen. Aber ausgerechnet Bette darf ihm keinesfalls deswegen Vorwürfe machen, da sie mit ihren Fehlern in der Vergangenheit nicht das Recht hat, ihn dafür zu verurteilen! Gerade will Bette loslegen, dass er es nicht wagen sollte, dies zu vergleichen, beherrscht sich aber sogleich und stimmt ihm zu. Er beendet die Sache mit Hazel umgehend, verspricht Angus, weiß aber nicht, wie er es Kit erklären soll. Wieder kommt ein Telefongespräch herein, das Bette annehmen muss. Deprimiert verlässt Angus mit Angelica im Kinderwagen das Büro…
Das Pokerspiel beginnt. Papi ruft der jungen Frau von vorhin quer durch den Raum zu, sie würde sie auch lieben, wendet sich an ihre Mitspielerinnen am Tisch und gibt mit einem Augenzwinkern die Regel Nr.1 bekannt: Täuschung!
Lindsay ruft verzweifelt bei ‚Debby‘ an um ihr mitzuteilen, dass Stacy gegangen ist.
Ausführung der Regel Nr.1: Andere glauben zu machen, du hast viel mehr zu bieten als es den Anschein hat!
Lindsay erklärt ‚Debby‘, was passiert ist.
Weitere Ausführung der Regel Nr.1: Du musst wissen, wann du bluffen kannst oder es besser ist, auszusteigen!
‚Debby‘ zeigt großes Mitleid, hat es aber irgendwie geahnt… Lindsay hat immer noch Tränen im Gesicht. Zögernd fragt sie, ob ‚Debby‘ Lust hat, mit ihr in das reservierte Restaurant zu gehen. Jenny grinst, tut aber sehr beschäftigt…
Max steht mit einer Kollegin im Flur seiner Firma. Sie beschwert sich unter Tränen bei ihm, dass ein Kollege befördert wurde (der Typ, der Moira damals im Vorstellungsgespräch abgelehnt hat), obwohl ihr die Beförderung zugestanden hätte. Max ist fassungslos…
Regel Nr.2: Lass deine Gefühle aus dem Spiel!
Die Kollegin berichtet, der andere hat die Beförderung nur bekommen, da er mit dem Kunden Golfspielen war und ihm vorgaukelte, dass das gelungene Projekt allein durch ihn zustande kam. Max aber weiß, dieses Projekt führte nur durch die Ideen der Kollegin zum Erfolg. Sie sollte ihn deswegen beim Boss anzeigen!
Ausführung der Regel Nr.2: Versuche dich immer aus dem Mist der anderen herauszuhalten, es dankt dir keiner!
Die Idee findet Max‘ Kollegin absurd, schließlich würde Max doch genau wissen, dass Männer im Endeffekt immer zusammenhalten wenn es gegen Frauen geht!
Regel Nr.3: Dieses Spiel ist nichts für Weicheier, manchmal muss man ein hohes Risiko eingehen!
Bette sitzt im Büro vor ihrem Laptop und übt einige Gebärden.
Papi fordert nun alle auf, ihren Einsatz auf den Tisch zu legen.
Bette schleicht unsicher in Jodies Atelier. Als Jodie sie entdeckt, wendet sie ihre gerade gelernten Zeichen an um Jodie zu sagen, sie würde ihr Angst machen. Dabei sieht sie ihr unsicher ins Gesicht. Jodie möchte wissen, warum? Bette zittert ihre nächsten Gebärden als Antwort, sie fürchtet sich vor ihren eigenen Gefühlen. Die Künstlerin legt ihr Werkzeug zur Seite, wenn ihr etwas Angst macht, ist es für sie nur ein Ansporn, es trotzdem zu tun. Ebenso könnte sie in einer heilen Welt leben und sich vor der grausamen Realität verstecken. Doch sie glaubt, je höher die Gefahr ist, verletzt zu werden, desto mehr Wert ist es, es zu versuchen. Bette hat Tränen in den Augen als sie feststellt, jetzt noch nicht bereit zum Sterben zu sein. Jodie kommt ein Schritt auf sie zu. Vorsichtig möchte sie wissen, ob Bette es versuchen möchte. Bette überlegt lange, geht dann die restlichen Schritte auf Jodie zu. Als Jodie ihre Hand nimmt, muss Bette weinen. Jodie streichelt behutsam ihre Wange. Bette hat sich entschlossen, das Risiko einzugehen. Beide küssen sich leidenschaftlich und lang. Jodie möchte Bette daraufhin auf ihr Baugerüst führen, doch Bette möchte lieber nicht dort hinauf steigen. Lächelnd fordert die Künstlerin sie auf, sie soll sich nicht davor fürchten, schmutzig zu werden. Bette lacht, gespannt folgt sie ihr. Nach wenigen Metern küssen sie sich wild, wobei sie sich fordernd die Oberteile ausziehen. Wieder führt Jodie sie einige Schritte weiter nach hinten. Als sie Jodies provisorischen Schlafplatz erreicht haben, gibt es kein Halten mehr. Die Leidenschaft nimmt überhand, beide saugen den Duft ihrer Partnerin in sich auf, streicheln und küssen sich voller Emotionen und sehen sich glücklich in die Augen als sie sich langsam auf die Pritsche fallen lassen…
Das Pokerspiel läuft bestens. Alle haben Spaß und unterhalten sich prächtig. Jeder gewinnt mal ein Spiel, selbst Helena. Tasha wirft Alice manchmal unbemerkt einige schüchterne Blicke zu, auch Alice beobachtet Tasha von Zeit zu Zeit. Eines der anwesenden Mädchen setzt sich breitwillig lächelnd auf Papis Schoß als das Mädchen von vorhin zurück ins Wohnzimmer kommt. Ihre Sicherungen brennen durch, sie geht die junge Frau ohne Vorwarnung direkt an. Papi will schlichten, wird aber von ihrer Bekannten zur Seite gedrückt, die mit Schwung auf ihre Konkurrenz zuspringt um sie zu verprügeln. In dieser Sekunde geht Tasha entschieden dazwischen, sie reißt beide Frauen mit Gewalt auseinander, wobei sie Papi ermahnt, ihre Bettgeschichten in den Griff zu bekommen! Wieder stürzen die zwei Streithennen aufeinander zu, diesmal fällt es Tasha nicht so leicht, sie zu trennen. Mit vollem Körpereinsatz greift sie nach der einen, wird aber durch einen heftigen Schlag zurück geschleudert und trifft beim Fallen mit ihrem Ellbogen geradewegs in Alices Gesicht! Die geht k.o. zu Boden und schreit vor Schmerzen…
Tasha bringt Alice in die Notaufnahme, sie nehmen im Warteraum Platz. Voller Sorge legt Tasha ein Verbandstuch auf Alices blutendes Jochbein und entschuldigt sich immer wieder für dieses Missgeschick. Alice hat sich aber bereits von dem Schock erholt, sie witzelt herum, sie wollte schon immer mal ein blaues Auge haben! Tasha sieht sie aus den Augenwinkeln an, Alice wird mit dem schlimmen Auge auf der morgigen Filmpremiere bestimmt trotzdem süß aussehen… Da werden einige Unfallopfer auf Liegen hereingefahren, der Anblick ist fürchterlich. Alice ist schockiert, das sieht ja aus wie nach einem Selbstmordattentat im Irak! Tasha antwortet ruhig aber ernst, dass Alice nicht weiß, wovon sie spricht. Sie war schließlich noch nicht im Irak! Alice stutzt, aber Tasha war da? Als Journalistin? Tasha sieht stur geradeaus als sie antwortet, sie ist in der Armee, in der Nationalgarde. Alice bekommt den Mund vor Erstaunen nicht zu. „Hast du damit ein Problem?“, will Tasha selbstbewusst wissen. Alice stottert herum. Provozierend stellt Tasha die Frage, was Alice in der Zeit gemacht hat als Tasha im Irak die USA verteidigt hat? Wahrscheinlich viel Öl verbraucht um mit dem Auto in die Kosmetikstudios zu fahren? Alice will sich nicht auf diese Diskussion einlassen, schließlich hat sie Tasha nicht darum gebeten, für George Bush in den idiotischen Krieg zu ziehen! Tasha mag Bush genauso wenig, aber es war ihr Job, den sie zu erledigen hatte. „Es ist dein Job, unschuldige Iraker zu töten?“, lächelt Alice ungläubig. Tasha steht entrüstet auf, das muss sie sich nun wirklich nicht anhören! Auch Alice sieht ein, dass dieses Gespräch keinen Sinn hat. Sie entschuldigt sich für ihre Worte und bittet Tasha zu bleiben…
Am nächsten Tag betritt Max den Sozialraum seiner Firma und beobachtet, wie der beförderte Kollege gegenüber einer Gruppe männlicher Mitarbeiter abwertend über die betrogene Kollegin spricht und sich über sie lustig macht. Der Chef würde in jedem Fall hinter ihm stehen, die Frau ist einfach nur eine blöde Schlampe! Max hat genug gehört, er dreht sich ohne Worte um und verlässt entschlossen den Raum…
Am Nachmittag wird Shane in einer schwarzen XXL-Limousine abgeholt. Sie hat Paige Sobel darum gebeten, die Nacht über auf Shay aufzupassen und liefert ihren Bruder gerade bei ihr ab. Bei der Gelegenheit entschuldigt sich Paige für ihr Verhalten während ihrer letzten Begegnung. Shane winkt lächelnd ab, sie war ja nicht ganz unschuldig. Shane möchte zurzeit kein Risiko eingehen, irgendwelche Fehler zu machen. Sie hat die unerklärliche Angewohnheit, die Frauen, die ihr zu nahe kommen, wegzustoßen. Shane traut sich selbst zu wenig, um sich sicher zu sein, nicht auch genau dies mit Paige zu tun. Da sie Paige aber sehr schätzt, will sie es von vornherein vermeiden in diese Verlegenheit zu kommen. Paige nimmt diese Aussage als nette Abfuhr hin, bietet Shane aber ihre ehrliche Freundschaft an…
Stacy regt sich am Einlass zur großen Filmpremiere fürchterlich auf, dass ihr niemand einen Backstage Pass geben will. Einer der Promoter mischt sich ein, Stacy erklärt ihm lautstark ihr Problem. Aber das ‚C-Magazine‘ ist bereits vertreten, betont der Mitarbeiter, der Journalist hat seinen Pass längst bekommen und befindet sich schon im Zuschauerraum. Stacy versteht die Welt nicht mehr…
Max geht direkt, ohne Anzuklopfen, in das Büro seines Chefs. Er will sich für seine Kollegin stark machen, nervös verschränkt er die Arme vor der Brust. Er weiß mit absoluter Sicherheit, dass der beförderte Kollege Frauen diskriminiert. Sein Boss sieht ihn überrascht an, er will wissen, warum Max sich da so sicher ist? „Weil er es auch bei mir getan hat!“, sagt Max mit erhobenem Kopf…
Einige Prominente genießen den Gang auf dem roten Teppich hinein in das Filmtheater, die Journalisten stehen an der Abgrenzung und schießen ihre Fotos. Es wimmelt von jubelnden Fans, die mit lauten Rufen jeden empfangen, der den Teppich betritt. Die schwarze Limousine fährt vor. Shane, Alice (das Auge ist dunkelblau!) und Helena steigen überwältigt aus dem Wagen. Shane war nicht auf einen solchen Empfang gefasst, sie ist geschockt. Überall hängen ihre Plakate. Helena ist über den Anblick amüsiert und macht sich über den Slogan lustig. Der Promoter hüpft den Frauen aufgeregt entgegen, nimmt Shane an die Hand und deutet Alice und Helena an, erst später hineingehen zu können, nachdem Shane sich der Presse gestellt hat. Schon wird Shane von zwei Models in Boss-Unterwäsche und exakt der gleichen Frisur, wie Shane sie trägt, rechts und links eingehakt. Irritiert lässt sie sich mit den beiden fotografieren, flüstert aber vor sich hin, wie bekloppt sie das findet. Der Promoter schnappt sich Shane erneut und will sie in das Gebäude führen als aus der Zuschauermenge Stacy erscheint und sich vorstellt um ein Interview zu bekommen. Shane erinnert sich an den Namen, „Bist du nicht die verlogene Schlampe?“. Stacy wird von dem Sicherheitsdienst umgehend zurück in die Menge geholt. Nun dürfen auch Helena und Alice über den Teppich laufen, Alice macht die Presse bei dieser Gelegenheit auf ihre Radioshow, sowie ihre Webseite aufmerksam, wird aber von Helena an der Hand in das Kino gezogen.
Lindsay zündet bei sich zu Hause einige Kerzen an. Irgendwie findet sie es komisch, den heutigen Abend hier mit ‚Debby‘ zu verbringen. ‚Debby‘ aber findet es ok, immerhin hat Stacy Lindsay sitzen gelassen. Eigentlich müsste sie doch traurig über das Ende der Beziehung sein, wundert sich Lindsay, aber in Wirklichkeit fühlt sie sich gerade ziemlich wohl. Sie gibt ‚Debby‘ verführerisch lächelnd ein gut gefülltes Weinglas, setzt sich neben sie und gesteht, sich schuldig zu fühlen, weil sie ‚Debby‘ gerne küssen möchte. Dabei nippt sie an ihrem eigenen Glas. ‚Debby‘ sieht ihr fest in die Augen. Wenn sie es so sehr möchte, soll sie es tun! ‚Debby‘ hilft nach und beugt sich näher zu Lindsay, legt ihre Hände auf Lindsays Wangen und zieht sie zu einem Kuss zu sich heran. Der Kuss wird leidenschaftlich und nur kurz unterbrochen um Lindsay das T-Shirt auszuziehen. Plötzlich zuckt Lindsay zurück. Sie schüttelt den Kopf, das kann sie nicht tun! Sie wünscht es sich so sehr, kann aber Stacy nicht auf diese Weise betrügen solange die letzten Worte noch nicht gesprochen wurden. Das will sie aber schnellstens hinter sich bringen um dann mit ‚Debby‘ neu anfangen zu können. Jenny sieht sie mit Tränen in den Augen an. Leise gesteht sie, sie müssen sich dringend unterhalten. Jenny atmet tief durch, rückt ein Stück nach hinten und beichtet, Lindsay belogen und mit falschen Karten gespielt zu haben, wofür sie sich nun ziemlich schlecht fühlt. Lindsay sieht sie verwirrt an. Jenny hofft, wenn Lindsay sie in Ruhe ihre verrückten Gründe erklären lässt, dass sie ihr eventuell vergeben kann und trotzdem einen Neuanfang mit ihr wagen möchte. Lindsay versichert, es gibt nichts, was nicht wieder hinzubiegen ist. Gerade will Jenny mit ihrer Beichte beginnen als es an der Tür klopft. Stacy ist zurück und will mit Lindsay sprechen. Jenny steht verzweifelt auf während Lindsay hektisch ihr T-Shirt anzieht. Stacy entschuldigt sich in aller Form bei ihrer Freundin, sie will alles wieder gut machen. Da entdeckt sie Jenny und verstummt. Lindsay stellt ihr ‚Debby Oxnard‘ vor, doch Jenny winkt ab. Auch Stacy weiß es besser und korrigiert ihre Partnerin. Lindsay versteht gar nichts mehr, tief enttäuscht starrt sie auf Jenny, die leise ihre Erklärung formuliert. Sie wollte beweisen, dass Stacys Partnerin auch keine Heilige ist und Stacy genauso leicht betrügen wird, wie Jenny in ihrem Leben oft betrogen wurde. Damit müsste Stacy zugeben, Jenny in ihrer Kritik falsch beschrieben zu haben, weil das Leben so grausam ist und Jenny sich das eben nicht ständig als Entschuldigung für alles aus den Fingern saugt. Aber Fakt ist, gibt Jenny zu, dass Lindsay tatsächlich grundehrlich und treu ist. Lindsay findet ihre Sprache wieder, fassungslos fragt sie nach dem Hund und dem Studium der Seekühe. Als Jenny ihr wahrheitsgemäß antwortet bricht Lindsay in Tränen aus. Stacy versteht den Kern der Unterhaltung noch nicht so richtig, verwirrt möchte sie wissen, ob beide miteinander geschlafen haben. „Nein!“, schießt Lindsay bestimmend zurück. Völlig außer sich vor Wut packt sie einige Sachen zusammen und will nur noch weg während sie verständnislos auf Jenny schimpft…
Die Filmpremiere ist vorbei, überall wurden nun Pokertische platziert und das gut betuchte Publikum versucht hier und da sein Glück. Die Models in Unterwäsche servieren Getränke. Bei dessen Anblick bemerkt Shane, sie benötigt dringend einen neuen Haarschnitt! Papi und Tasha gesellen sich dazu. Als Alice Tasha erblickt, ist sie von ihrem Outfit begeistert „Du siehst wirklich…“ „Very Shane today?“, vollendet Papi den Satz mit einem Grinsen. Shane schüttelt genervt den Kopf, sie will nur noch raus aus dem Laden. Aber Helena hat Lust auf ein Pokerspiel, so stellen sie sich an einen Spieltisch als Shanes Handy klingelt. Shay hatte einen bösen Traum und Paige hält es für eine gute Idee, wenn er kurz mit Shane spricht. Ein paar Worte wirken Wunder, der Junge geht brav wieder schlafen. Shane glaubt, dies sei eine gute Gelegenheit, sich vor der Party zu drücken und fragt, ob sie ihren Bruder nicht lieber abholen soll, doch Paige gibt Entwarnung. Shane legt enttäuscht auf.
Bette und Jodie sitzen in einem kleinen, romantischen Restaurant. Jodie berichtet von ihrer vergangenen Beziehung, die über 5 Jahre ging. Tom ist nicht dabei, aber Jodie kann sich auch sehr gut alleine ausdrücken. Bette erzählt von sich und Tina, dass sich alles plötzlich änderte nachdem Tina das Baby bekam… Jodie unterbricht sie, Tina bekam ein Baby? Wir bekamen es zusammen, berichtigt Bette. Ihr Name ist Angelica, sie ist bereits fast 2 Jahre alt. Bettes Augen glänzen bei dem Gedanken an ihr Kind. Jodie ist erstaunt, lächelnd wirft sie ein, sie mag keine Kinder. Bette glaubt, sie nicht richtig verstanden zu haben, aber als Jodie es noch einmal wiederholt legt sie unangenehm überrascht ihr Besteck zur Seite. Kinder brauchen zu viel Aufmerksamkeit, erklärt Jodie, man hat keine Zeit mehr für die angenehmen Dinge im Leben. Bette ist bestürzt und enttäuscht. Als der Kellner an den Tisch kommt, bittet sie nur noch um die Rechnung, ohne Jodie vorher zu fragen, ob sie noch etwas möchte…
Tasha und Alice stehen etwas abseits vom Geschehen. Alice klärt Tasha über ihre Mitbewohnerin Helena auf, die bisher in einem goldenen Käfig wohnte und plötzlich ins wahre Leben geworfen wurde. Tasha erzählt, wie sie Papi kennen lernte und mit ihr den schlechtesten Sex ihres Lebens hatte. Alice kann es kaum glauben, aber Tasha gibt zu, dass Papi eben einfach nicht ihr Typ ist, sie aber danach beste Freundinnen geworden sind. Alice möchte wissen, wie denn Tashas Typ ist. Die antwortet, sie mag feminine Frauen. „Magst du mein Kleid?“, grinst sie Alice süß an. Tasha muss auch lachen und nickt…
Helena wird am Fuße der großen Wendeltreppe von der Veranstalterin des Pokerabends angesprochen, ob Shane eine Freundin von ihr wäre. Helena gibt dies gerne zu. Die Dame sieht zufrieden zu ihrem Begleiter, der einen Geldschein in der Hand hält. Sie würde zu gerne wissen, wendet sie sich an Helena, ob Shane Männer oder Frauen bevorzugt. Helena betont, Shane würde ausschließlich im Frauenteam spielen und will weiter lächelnd ihres Weges ziehen als die Dame sie zurück hält um sich vorzustellen. Dann nimmt sie ihrem Partner das Geld aus der Hand, sie hat die Wette gewonnen. Auch er stellt sich vor. Die Dame vermutet aufgrund Helenas niedlichen Akzents, sie würde aus Australien stammen. Helena schüttelt entsetzt den Kopf. Nein, wirft der Herr ein, hört sich mehr nach England an, die Dame vermutet London, aber Helena löst auf, sie stammt gebürtig aus Sussex. Wieder wetten die beiden, diesmal ob Helena einen Architekten als Freund hat. Er hält dagegen, ihr Freund ist mit Sicherheit Filmproduzent. Helena fragt amüsiert, ob die zwei tatsächlich auf alles wetten und löst wieder auf, sie ist zurzeit Single aber spielt seit dem sie denken kann in Shanes Team. Prompt gibt die Dame ihrem Freund den Schein zurück. Gleich beginnt ihre private Pokerrunde mit auserlesenen Gästen, sie würde sich freuen, wenn Helena daran teilnehmen möchte. Begeistert stimmt Helena ein, sie ist heute in Siegerlaune. Die Dame weist ihr den Weg, betont aber ausdrücklich, dieses Spiel sei nichts für Hasenfüße…
Bette kommt deprimiert nach Hause. Sie wird von Angus empfangen, der auf Angelica aufgepasst hat. Auf seine Frage, wie ihr Date verlaufen ist, antwortet sie nur „beschissen!“ und wünscht ihm eine gute Nacht. Beim Hinausgehen dreht er sich nochmals um. Er möchte Bette wissen lassen, dass er am Abend die Beziehung zu Hazel beendet hat, dann geht er aus der Tür. Bette fühlt sich wirklich mies, sie sieht traurig ins Leere…
Jodie sitzt in ihrem Auto. Auch sie fühlt sich schlecht, sie macht sich Vorwürfe…
Shane lehnt nachdenklich an einer Wand, sie will nur weg…
Jenny sitzt mit hängendem Kopf zu Hause…
Helena betritt mit ihrer Gastgeberin den zweckentfremdeten Theaterraum. Auf der Bühne ist ein großer Pokertisch aufgebaut, der bereits mit einigen Spielern besetzt ist. Auch Papi ist geladen, will aber keinesfalls mitspielen, ganz im Gegensatz zu Helena, die enthusiastisch ihren Platz am Tisch einnimmt. Nebenbei wird sie aufgefordert, als Teilnehmerin zu unterschreiben, was sie gerne macht. Papi erinnert sie währenddessen an die letzte Pokerregel: Das Haus gewinnt immer! Doch Helena lässt sich nicht einschüchtern…
Shane klingelt bei Paige, die ihr überrascht die Tür öffnet…
Helena hat Spaß bei ihrem Spiel und gewinnt…
Tasha und Alice unterhalten sich immer noch sehr angeregt im Foyer…
Papi schleppt eine Pokerspielerin ab während Helena ihr gerade gewonnenes Geld wieder einsetzt…
Tasha begleitet Alice nach Hause. Auf dem Weg gesteht sie ihr, sie möchte die Sache lieber sehr langsam angehen, womit sich Alice einverstanden erklärt. An der Haustür angekommen entdecken sie Phyllis verzweifelt auf der Treppe sitzen. Die bemerkt gar nicht, dass Alice in Begleitung ist und platzt sofort mit der Nachricht heraus, sie hat Leonard alles erzählt und will sich scheiden lassen. Alice ist schockiert…
Shane und Paige beobachten glücklich die zwei Jungs beim Schlafen…
Tasha weicht zurück. Sie hasst Dramen und glaubt, Alice hat sicherlich einiges mit Phyllis zu besprechen. Sie macht sich vom Acker. Alice sieht Phyllis vorwurfsvoll an…
Bette öffnet ihre Haustür. Jodie entschuldigt sich für ihr Verhalten, sie bittet um eine neue Chance. Bette lässt sie erleichtert eintreten…
Helena ist sich ihrer Sache absolut sicher und setzt alle ihre Spielchips. Ihre Gastgeberin hält den Einsatz, mit ernster Mine macht sie ihr Gegenüber darauf aufmerksam, dass es um 50.000 $ geht. Helena hatte keine Ahnung über die Höhe des Einsatzes, doch schließlich hat sie dafür unterschrieben, betont die Dame, nun ist es zu spät. Sie will Helenas Karten sehen. Überlegen lachend zeigt Helena ihr Blatt, sie hat ein Paar. Überglücklich greift sie nach den Spielchips um sie an sich heran zu ziehen als sich ihre Gastgeberin räuspert und ihre Karten aufdeckt. Sie hat ein höheres Paar! Helena starrt sie skeptisch an, sie sieht auf den Tisch und begreift, dass sie gerade einen Haufen Schulden gemacht hat!
Der Abend ist vorbei, die Gäste haben sich verabschiedet. Helena fleht die Dame des Hauses an, Verständnis für ihre finanzielle Lage zu haben und erzählt von den ‚leichten‘ Schwierigkeiten mit ihrer Mutter. Doch die Frau ist genauestens im Bilde, vor 2 Wochen erst war sie mit Peggy essen, die ihr breitwillig über Helena Auskunft gab. Deswegen gibt sie ihr den Schlüssel zu ihrer Präsidentensuite im Hotel. Helena soll am Mittwochabend um 20 Uhr dort erscheinen um auf andere Weise ihre Schulden zu begleichen. Die Dame bemerkt ironisch, Helena hätte auf Papi hören sollen. Es ist allgemein bekannt, dass das Haus immer gewinnt! Helena sieht der Frau ahnungslos und völlig durcheinander hinterher… |