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2.04 Lynch Pin

Wir starten in einer Therapiesitzung in New York. Die Therapeutin fordert Helena Peabody auf, sich ernsthaft mit ihr über die vergangenen Ereignisse zu unterhalten. Helena wüsste nicht worüber und zieht sich verführerisch die Jacke aus. Der Therapeutin ist nicht wohl in ihrer Haut, sie weist Helena auf ihre Verantwortung ihr gegenüber als Patientin hin, die sie missbraucht hat. Helena empfindet das nicht so, sie schämt sich für nichts, was zwischen den beiden passierte. Sie argumentiert heftig um die Beziehung zu retten, doch ihr Gegenüber will einen Schlussstrich ziehen. Langsam steht Helena von ihrem Platz auf und nähert sich ihr. Mit festem Blick in die Augen der Therapeutin beginnt Helena, sie vom Hals abwärts zu küssen. Ihre Partnerin kann der Versuchung nicht länger widerstehen…

Der Titelsong beginnt…

Die Clique sitzt beim Kaffee im Planet. Alice stellt die Frage in den Raum, was die Mädels machen würden, wenn ihnen eine gute Fee für einen Tag einen Penis verpassen würde. Shane glaubt, nur Pipi damit zu machen, um Frauen zu verführen bräuchte sie das Teil nicht, das gelingt ihr ohne viel besser. Jenny vermutet, ihrer wäre ziemlich klein, denn kleine Penisse gefallen ihr an Männern. Sie würden sich umso fleißiger bemühen, die Frauen zu befriedigen.
Kit bedankt sich bei Alice ganz nebenbei für 2 Wellness-Gutscheine, die sie, sobald Bette wieder zu Hause wäre, zusammen mit ihr einlösen will. Tina ist überrascht, sie wusste nicht, dass Bette in New York ist.

In New York fährt ein Yellowcab vor einem Hoteleingang vor. Bette steigt telefonierend aus dem Taxi und ermahnt ihren Assistenten James sicher zu stellen, dass Helena Peabody ihren Antrag auch gelesen hat bevor sie sich mit ihr trifft.

Shane und Jenny führen ‚Vorstellungsgespräche’ mit potentiellen Mitbewohnern. Feef sitzt ihnen nervös gegenüber und quasselt wie ein Wasserfall, sie will unbedingt Fernsehstar werden und bla, bla, bla… Shane und Jenny können bei dem Tempo ihrer Worte gar nicht alles verstehen und sehen sich ratlos an. Shane bringt die hoffnungsvolle Feef zur Tür. Kaum dass beide wieder alleine sind, verabreden sie für die folgenden Gespräche harmlose Gesten, die schnell erkennen lassen, ob der nächste Kandidat in Frage kommt oder sofort wieder gehen darf.

Tina nutzt die Gunst der Stunde um ihrer Anwältin Joyce Wishnia Bettes Haus zu zeigen, damit eine Bestandsaufnahme der Güterwerte durchgeführt werden kann. Joyce ist sofort sehr angetan von dem Inventar, fast kann man in ihren Augen die Dollarzeichen blinken sehen. Während sie eifrig Fotos von den wertvollen Kunstobjekten schießt fordert sie Tina auf, ihren Wert zu bestimmen. Doch Tina kennt sich nicht so aus, sie zögert und schwächt alles etwas ab. Ihr ist es offensichtlich unangenehm. Auf der Terrasse lässt Tina Joyce wissen, dass die Palmen extra eingeflogen wurden und die Holzfigur aus Nepal 7 Monate auf dem Seeweg benötigte. Wieder freut sich Joyce auf den kommenden Geldregen. Tina sieht sie nachdenklich an und senkt ihren Blick.

Ein neuer Kandidat sitzt auf Jennys Couch. Der junge Mann wirkt sehr sympathisch, hat eine feste Anstellung und scheint ein richtig netter Typ zu sein. Die beiden sind von Evan begeistert und wollen ihm bereits das Studio zeigen als Evan noch eine unwesentliche Kleinigkeit besprechen möchte. Er geht davon aus, dass Jenny und Shane sicherlich keine Probleme mit nackten Körpern haben, er ist nämlich überzeugter Nudist. Zur Demonstration beginnt er umgehend seine Klamotten abzulegen. Shane und Jenny sind total überrumpelt, können ihn aber bei der Unterhose gerade noch stoppen.
Die nächste Kandidatin will zunächst einen Haushaltsplan aufstellen, in dem genau geregelt ist, wer wann was zu tun hat, wie einkaufen, kochen und putzen. Shane guckt sie völlig verständnislos mit offenem Mund an. Als dann noch der Vorschlag erklingt, einmal in der Woche ein gemeinsames Essen zu veranstalten (ihre Spezialität ist Bohneneintopf), machen Jenny und Shane gleichzeitig ihre verabredeten Gesten.

Kit nimmt an einem Aufbauseminar für Selbständige teil, das Thema ist TOE (Theory Of Everything). Benjamin Bradshaw hat diese Theorie selbst entwickelt und reist nun durchs Land um den Leuten, gegen eine gewisse Teilnahmegebühr, ihr Selbstvertrauen zurück zu geben.

Abends sitzt Tina am Schreibtisch im Gästehaus als Joyce mit einem Teller Sushi herein kommt um zu sehen, wie sich Tina fühlt. Während Tina von ihrer aufopfernden Arbeit an Kinder- und Jugendprojekten berichtet, stopft sich Joyce nach und nach die Sushistücke überkopf in den Mund. Sie bewundert Tina für ihr Engagement bei den Kids und sieht ihr dabei entschlossen in die Augen. Tina würde mehr Aufmerksamkeit verdienen als Bette sie ihr jemals gegeben hätte. Bette hätte sie miserabel behandelt. Mit diesen Worten dreht sie sich in Richtung Tür. Tina bedankt sich nochmals in aller Form für alles. Joyce zwinkert ihr selbstbewusst zu und verlässt das Haus.

Benjamin Bradshaw möchte wissen, mit welchem Tier sich seine Seminarteilnehmer vergleichen und nennt bei jedem genannten erst die negativen und dann die positiven Eigenschaften. Kit vergleicht sich mit einer streunenden Katze.

Jenny arbeitet am Küchentisch an ihrem Laptop. Ihre Phantasie führt sie wieder auf den Jahrmarkt. 2 kleine Mädchen feuern mit Gewehren an einer Schießbude auf die beweglichen Ziele, die auf einem Laufband durch die Bude gezogen werden. Plötzlich erscheint die erwachsene Jenny als bewegliches Ziel daneben. Ganz ruhig sitzt sie auf dem Transportband während die beiden Mädchen wie wild versuchen, sie zu treffen. Mit einem Schuss wird Jenny tatsächlich verletzt, wie in Trance sieht sie auf die Einschusswunde an ihrer linken Schulter, viel Blut quillt heraus. Im nächsten Augenblick läuft Jenny in die dunkle Nacht…
Shane betritt die Küche, wollte Jenny aber nicht beim Arbeiten stören. Jenny klappt den PC zu und bemerkt, dass sie dringend einen Mitbewohner finden müssen, sie wäre total pleite. Shane grinst sie an und gibt ebenfalls zu, völlig abgebrannt zu sein. Vorsichtig möchte Jenny wissen, ob es für Shane in Ordnung wäre, wenn sie sich mit Carmen treffen würde. Shane schluckt erst, überspielt ihre Gefühle mit Coolness und schlägt vor, Carmen demnächst mal einzuladen, da Jenny sich nicht traut, den ersten Schritt zu machen.

Das Seminar ist beendet und jeder Teilnehmer bekommt eine persönliche Widmung in das Begleitbuch geschrieben. Kit fragt Benjamin leicht provokativ, wie lange sie bis zum Erfolg ihres Geschäftes noch warten muss. Der erwidert schmunzelnd, dass es mehr als nur ein Seminar braucht und schlägt vor, geschäftstüchtig wie er ist, gleich das Folgeseminar, das in wenigen Wochen stattfindet, zu besuchen. Kit ist überhaupt nicht begeistert, immerhin ist es ein ziemlicher finanzieller Aufwand, doch Mr. Bradshaw rät ihr dazu, ihre Preise auf dem gängigsten Sortiment zu erhöhen um die nötigen 250$ schnell extra zu verdienen. Auf jeden Fall hält er ihr einen Platz im Fortgeschrittenenseminar frei. Kit bedankt sich für das Angebot, sieht aber immer noch nicht überzeugt aus.

Auf einem Filmset meckert eine Produzentin einen Assistenten an, warum nicht gedreht wird. Dieser antwortet, dass die Hauptdarstellerin niemanden an sich heran lässt weil ihre Haare nicht sitzen. Die Produzentin ist außer sich vor Empörung und schimpft wie ein Rohrspatz. Shane steht in einer Ecke am Set, sie macht den Statisten die Haare. Eine andere Assistentin berichtet der Produzentin, dass der Frisör der Hauptdarstellerin gerade gekündigt hat, was diese zu einem weiteren Wutausbruch veranlasst. In diesem Moment spricht Shane mit der besagten Schauspielerin, es gelingt ihr, sie in wenigen Sekunden zu beruhigen und ihr die Haare zu richten. Auf die Frage der Darstellerin, was weiter hinten so gequatscht wird, sieht Shane zur Produzentin und betitelt diese als alten Besen. Da die Produzentin die Setkopfhörer aufgesetzt hat, hört sie das Gespräch mit und befiehlt, Shane möchte sich umgehend bei ihr im Camper melden.

Bette ist auf dem Weg zur Peabody-Stiftung. Sie hat sich ziemlich bieder herausgemacht mit einem über die Knie gehenden roten Rock und einer weißen Rüschenbluse (Im Netz kursieren genug Tootsie-Witze darüber, ich lasse mich hier nicht weiter aus…). Als sie das Büro betritt wird sie zuerst von Helena ignoriert. Nach einem schüchternen Räuspern darf sie Platz nehmen und muss entgeistert feststellen, dass Helena nicht weiß warum Bette sie aufsucht. Bette klärt sie schnell über ihre Gründe auf, doch Helena kündigt vehement in ihrem niedlichen Britischen Akzent an, die Kunst habe keinerlei Priorität bei ihr. Sie möchte zukünftig mit dem Geld der Stiftung lieber soziale Projekte unterstützen und zeigt verschiedene Broschüren von Frauenhäusern, die dringend finanzielle Unterstützung benötigen. Bette sieht ihre Felle davon schwimmen und versucht verzweifelt von ihrer nächsten Ausstellung zu berichten, wird aber von 2 Kindern unterbrochen, die wirbelnd durch die Tür geschossen kommen. Helena lässt prompt alles fallen und stürzt sich auf die zwei, um sie mit einer festen Umarmung zu begrüßen. Stolz stellt sie Bette ihre beiden Kinder vor, nebenbei bemerkt sie, dass mit dem Geld, das das CAC bisher jährlich bekam, unendlich viele Kinder gefüttert werden könnten. Bette ist verwirrt, sie hatte keine Ahnung von Helenas Mutterschaft und lenkt ein, sie wäre auch gerade im Begriff, eine Familie zu gründen. Helena beglückwünscht sie zu diesem Entschluss und wimmelt Bette mit dem Versprechen, ihren Antrag zu prüfen und fair zu behandeln, ab. Enttäuscht und beunruhigt verlässt Bette das Büro.

Auf dem Filmset wird Shane zum Camper der Produzentin geführt. Diese beschimpft gerade die Bosse des Warner Bros. Studios und mustert Shane, die schüchtern das Fahrzeug betritt. Während sie an ihrem Laptop arbeitet fragt sie beiläufig, ob es für Shane normal wäre, ihre Arbeitgeber als alte Besen zu bezeichnen. Shane fühlt sich ertappt und entschuldigt sich für die Wortwahl. Die Produzentin kann sich nicht vorstellen, dass es jemanden auf dieser Welt gibt, der sie nicht kennt. Es sei denn, derjenige wäre ein Analphabet oder hätte in den vergangenen 7 Jahren keine Zeitungen gelesen. Shane wird das Gespräch zu dumm, sie will gehen. Wieder greift die Produzentin sie an indem sie Shanes Kleidung kritisiert. Shane bleibt ruhig, gibt ihr Recht und dreht sich um. Doch bevor sie den Camper verlässt spricht die Produzentin ihr ein großes Lob aus, die Darstellerin in wenigen Minuten beruhigt zu haben. Sie will Shanes Gabe, so gut mit Menschen umgehen zu können, für sich nutzen und offeriert Shane eine Assistentenstelle. Shane ist sich nicht im Klaren darüber, was das für eine Art Job ist, doch die Produzentin ist zuversichtlich, sie will ihr zu gegebener Zeit alles genau erklären.

Auf dem Weg zurück ins Hotel versucht Bette Helena nochmals telefonisch zu erreichen, wird aber von der Sekretärin abgewimmelt.

Erneut bewirbt sich eine junge Frau als Mitbewohnerin bei Jenny. Sie ist sehr zurückhaltend und formuliert ihre Sätze gut überlegt. Shane betritt das Haus durch den Hintereingang, gehetzt setzt sie sich zu den beiden. Die junge Frau wird bei Shanes Anblick augenblicklich stutzig und fragt direkt, ob sie ein Paar wären, was Shane und Jenny belustigt. Vorsichtig kramt das Mädchen eine Broschüre ihrer Kirche aus ihrer Handtasche, sie erzählt dabei von der hervorragenden Gruppenarbeit, die schon vielen Menschen geholfen hat, aus dem sündigen homosexuellen Leben auszusteigen. Shane und Jenny starren sie ungläubig an. Trocken bedankt sich Shane für ihren Besuch und führt sie persönlich zur Tür.
Kaum dass die Haustür geschlossen ist klopft es schon wieder. Ein junger Mann mit einer laufenden Videokamera stellt sich als Marc vor, er hatte mit Jenny einen Termin vereinbart. Sofort hält er die Linse auf Jenny und Shane, die seinen Auftritt ziemlich dreist finden. Shane möchte gerne wissen, was Marc eigentlich will, worauf er ihr seine Kamera in die Hand drückt damit sie ihn bei der Antwort filmt. Die zwei plaudern eine ganze Weile mit ihm und bemerken, dass er gar kein so übler Typ ist. Sein Traum ist es, Dokumentarfilmer zu werden, er möchte das Publikum bewegen. Jenny ist beeindruckt, das möchte sie mit ihrer Schreiberei auch erreichen. Shane ist ziemlich beunruhigt über die Art der Filmchen, mit denen Marc zur Zeit sein Geld verdient, wie z.B. „Arschtretende Schwestern“ oder „versaute katholische Schulmädchen“. Er bittet sie aber, ihn nicht danach zu beurteilen, was er zum Verdienen des Lebensunterhalts tun muss, sondern nach dem, was er eigentlich machen will. Als er dann noch erwähnt, er verdient mit den Streifen so viel Geld, dass er die Miete im Voraus und eine 6-Monats-Kaution bar auf die Hand bezahlen kann, sind sich die drei einig.

Dana, Tonya und Alice sind in einem Vergnügungspark und fahren Krake. Tonya hat für Alice ein Blinddate mitgebracht, ein junger Mann, den Alice gar nicht so unsympathisch findet. Dana beobachtet die beiden ziemlich genau und zieht Alice in einem unbeobachteten Augenblick zur Seite. Sie wirft ihr vor, mit diesem Typen unangemessen heftig zu flirten. Alice schüttelt verständnislos den Kopf, sie begreift nicht, was Dana von ihr will. Langsam nähert sich Dana Alice, dabei sieht sie ihr intensiv in die Augen. Zärtlich gibt sie Alice einen langen Kuss.

Bette ist wegen ihrer bösen Vorahnung, Helena würde ihr den Geldhahn zudrehen, zu Peggy Peabody gefahren, die ihren Ruhestand offensichtlich genießt. Peggy verbringt die meiste Zeit nur noch im Bett, in Begleitung ihres 30 Jahre jüngeren Lovers, der kein Wort Englisch spricht. Aus diesem Grund ist ständig eine Dolmetscherin anwesend, die sogar nicht zu schüchtern ist während des Liebesspiels zu übersetzen. Peggy hat volles Vertrauen in ihre Tochter und sieht für Bette keinen Grund zur Beunruhigung. Doch Bette ist anderer Ansicht, sie versucht mit aller Kraft, während Peggy heftig mit ihrem Jüngling herumschmust, sie zu überzeugen, mit Helena zu sprechen. Angewidert muss sie zusehen, wie der junge Mann Peggy mit Küssen und Worten im Bett verwöhnt.
Auf ihrem Rückweg versucht Bette erneut, Helena Peabody telefonisch zu erreichen um sie auf einen Drink am Abend einzuladen. Doch wieder wird sie von der Vorzimmerdame entschieden abgewimmelt.

Marc beginnt mit einem Freund zusammen sein gesamtes Hab und Gut in das Studio zu räumen. Der Freund ist nicht sehr angetan von der neuen Unterkunft seines Kumpels, doch Marc freut sich auf seine neue Bleibe.

Abends fährt Bette alleine in eine Bar. Mit gemischten Gefühlen setzt sie sich an den Tresen und bestellt sich einen Martini. Ihr Blick schweift durch den Raum und bleibt an einer hochgewachsenen, schlanken Brünetten hängen, die Bette bereits schon länger von einer Ecke heraus mustert. Unentschlossen wendet sich Bette wieder ihrem Drink zu, denkt kurz nach und dreht ihren Kopf erneut in Richtung der anderen Frau.

Tina reicht es nicht, sich nur mit Worten für Joyces Hilfe zu bedanken und stellt ihr unbeobachtet eine einzelne Orchidee vor die Haustüre.

In der Bar bestellt sich Bette einen Martini nach dem anderen. Irgendwann steht sie entschlossen von ihrem Barhocker auf, zieht sich lasziv die Jacke aus und nähert sich zielsicher der brünetten Frau, die immer noch in der Ecke steht und nur darauf gewartet hat, dass Bette den ersten Schritt macht. Beide bewegen sich, eng aneinander geschmiegt, auf die Tanzfläche. Bette beginnt sofort, ihre Tanzpartnerin mit verführerischen Bewegungen und Blicken anzumachen.

Bei Shane und Jenny findet abends eine kleine Party statt. Alice bringt einen 6er Träger Bier mit und berichtet von ihrem Blinddate, der Kerl sei irgendwie nett gewesen. Carmen legt Musik auf, sie bewundert Jennys Plattensammlung. Shane schmust mit irgendeinem anderen Mädchen auf der Couch.

Joyce besucht Tina im Gästehaus um sich für die Blume zu bedanken. Tina strahlt sie an, sie wüsste gar nicht, wie dankbar sie ihr für alles ist. Joyce wähnt sich am Ziel und umarmt Tina. Unerwartet geht sie zu einem Kuss über, Tina ist überrascht, wehrt sich aber nicht. Erst als Joyce ihr gezielt an den Busen greift drückt Tina sie von ihr weg. Joyce redet ihr gut zu, sie solle sich einfach gehen lassen und keine Angst haben, sie hätte bereits mit vielen schwangeren Frauen geschlafen. Aber Tina wird langsam sauer, schlägt resolut Joyces Hände von sich und wendet sich entrüstet ab.

Während Alice sich einen Tequila nach dem anderen genehmigt sitzt Carmen auf dem Sessel und beobachtet Shane mit dem anderen Mädchen. Jenny hockt in der gegenüber liegenden Ecke des Zimmers, sie traut sich nicht, auf Carmen zuzugehen. Als Shanes Knutscherei heftiger wird entscheidet sich Carmen zum Aufbruch, schnappt sich ihren Schlüsselbund und geht. Enttäuscht sieht Jenny ihr hinterher.

Tina packt ihre Sachen, schließt das Gästehaus ab und wandert deprimiert in die Nacht.

Marc ist zusammen mit seinem Freund dabei, sich im Studio einzurichten. Vom Fenster aus entdeckt der Freund, wie Shane im Haupthaus ein Mädchen küsst und es befummelt. Er ist Feuer und Flamme und beglückwünscht Marc mit strahlenden Augen zu seinen neuen Mitbewohnerinnen. Marc ermahnt ihn aber sofort, nicht zu spannen.
Die kleine Party wechselt die Location herüber in Bettes Garten. Laut schreiend vor Spaß springen sie in den Pool.

Bette torkelt völlig betrunken in ihr Hotelzimmer, gefolgt von ihrer Eroberung aus der Bar. Die Brünette versucht ein Gespräch anzufangen, doch Bette kommt umgehend zur Sache. Zärtlich aber bestimmend umarmt Bette die Frau und küsst sie. Plötzlich dreht sie sie mit dem Rücken zu sich, um jeden Blickkontakt zu vermeiden. Von hinten löst sie ihren BH und führt ihre rechte Hand direkt in die Hose ihrer Partnerin, sie will sie gleich hier im Stehen befriedigen. Bette holt sich, was sie will…

Marc und Jenny sitzen vor seinem Studio und rauchen eine Zigarette. Er möchte wissen, ob alle Frauen im Pool lesbisch sind und ob Jenny es auch ist. Sie weiß nicht so recht, was sie antworten soll und stellt die Gegenfrage, ob er sie für lesbisch halten würde. Erst verneint er es, ist sich dann aber nicht mehr sicher. Jenny hätte nicht diesen typischen Lesbenhaarschnitt, was im Grunde nichts zu bedeuten haben würde.

Im Morgengrauen hockt Bette voll angezogen vor ihrem Fenster im Hotelzimmer. Traurig sieht sie die schlafende Frau in ihrem Bett an. Ihr Blick geht zu ihrem Ringfinger der linken Hand, an dem sich Tinas Ring befindet. Deprimiert spielt sie mit dem Ring, lässt ihn am Finger auf und ab gleiten.

Jenny wartet in der Küche auf Shane, die verwundert feststellt, dass Jenny noch nicht schläft. Nachdenklich sieht Jenny sie an und fragt, ob Shane ihr jetzt sofort die Haare schneiden könnte. Shane ist überrascht und amüsiert, willigt aber spontan ein. Jenny möchte sich verändern, sie will ab heute ihre Haare kurz tragen. Bevor Shane die Schere in die Hand nimmt versichert sie sich nochmals, ob Jenny das wirklich will. Jenny ist fest entschlossen. Doch als die ersten Strähnen fallen laufen ihr Tränen über die Wangen.